Dickste Frau der Welt mit 37 Jahren gestorben

Dank Diät und einer Magenbypass-OP hatte Eman Ahmed Abd al-Ati im Sommer die Hälfte ihres Gewichts verloren. Es schien ihr blendend zu gehen – bis ihr Körper versagte.
Einst wog sie eine halbe Tonne, konnte nicht einmal selbstständig aufrecht sitzen. Eman Ahmed Abd al-Ati aus Ägypten hatte sich wegen ihrem extremen Gewichts erst im März dieses Jahres in Indien einer Bypass-OP unterzogen und innerhalb von nur zwei Monaten 250 Kilo abgespeckt. Freudestrahlend hatte sie der Welt ihren Fortschritt präsentiert, sie schien wieder zurück ins Leben zu finden ("heute.at" berichtete) – Jetzt ist sie tot.

Die 37-Jährige ist am heutigen Montag (25. September) in einem Krankenhaus in Abu Dhabi an Herz- und Nierenversagen gestorben.



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Vor ihrer drastischen Diät hatte die Ägypterin ihre Wohnung in Alexandria für rund zwanzig Jahre nicht verlassen können. Nach Angaben der Familie war bei ihr schon im Kindesalter Elefantiasis diagnostiziert worden. Bei dieser Krankheit sorgt ein Lymphstau für ein Anschwellen der Körperteile. Nach mehreren Schlaganfällen wurde die Ägypterin bettlägerig. Durch ihre immense Fettleibigkeit litt sie unter anderem auch an Diabetes, Bluthochdruck und Atemaussetzer im Schlaf.

Im März wurde sie mit einem Spezialflugzeug nach Indien gebracht, wo sie sich nach einer Flüssigdiät der Bypass-OP unterzog. Nachdem sie schon etwa die Hälfte ihres früheren Gewichtes verloren hatte, war Abd al-Ati zur weiteren Behandlung in die Vereinigten Arabischen Emirate gebracht worden. (rcp)

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