Die Bauwirtschaft in NÖ ist fit für die Zukunft

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger und Innungsmeister der Bundesinnung Bau und der Landesinnung Bau Niederösterreich Robert Jägersberger.
ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger und Innungsmeister der Bundesinnung Bau und der Landesinnung Bau Niederösterreich Robert Jägersberger.NLK/Burchhart
Der heimische Bausektor ist im Vergleich zu anderen Branchen bisher gut durch die Krise gekommen. Die Digitalisierung im Bau trägt viel dazu bei. 

Die Auftragsbücher sind aktuell gut gefüllt und diese Entwicklung wird sich nach Einschätzung der Wirtschaftsforscher auch in den kommenden Monaten fortsetzen – auch dank fortschreitender Digitalisierung im Bau. Ein Treiber dieser Entwicklung ist der ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ, der seit 20 Jahren für innovatives und nachhaltiges Bauen in Niederösterreich steht. Die aktuelle Situation der Baubrache und die Rolle des Clusters waren Thema von Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger, Robert Jägersberger, Innungsmeister der Landesinnung Bau Niederösterreich, Stefan Schrenk, Geschäftsführer der Schrenk GmbH in Vitis und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

"Pandemie war auch herausfordernd"

„Die Investitionsprämien des Bundes und die Investitionsvorhaben des Landes werden in den kommenden Monaten noch einiges an Dynamik in der heimischen Baubranche auslösen. Das ist angesichts der großen Herausforderungen, vor denen auch die Bauwirtschaft durch die Pandemie gestellt wird, besonders wichtig. Der Bausektor zählt zu den Schlüsselbranchen der heimischen Wirtschaftslandschaft. Wir unterstützen daher auch seit genau 20 Jahren im Rahmen des ecoplus BEUC die gesamte Branche auf ihrem Weg in die Zukunft. Seitdem wurden 381 Kooperationsprojekte mit über 2.100 Projektpartnern erfolgreich begleitet. Aktuell sind 220 Clusterpartnern und einem Gesamtumsatz von rund 7,9 Milliarden Euro in diesem Branchennetzwerk verbunden“, so Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger.

Stützpfeiler der heimischen Konjunktur

Diese Einschätzung teilt auch Robert Jägersberger, Innungsmeister der Bundesinnung Bau und der Landesinnung Bau Niederösterreich: „Dank der Handlungsanleitung der Bau-Sozialpartner zu Beginn der Krise war innerhalb kürzester Zeit ein sicheres Weiterarbeiten auf den Baustellen möglich. Der Bau war und ist damit einmal mehr ein wesentlicher Stützpfeiler der heimischen Konjunktur.“ „Im Fokus der Clusterarbeit steht immer die Frage, was die Unternehmen für ihre Weiterentwicklung brauchen, wie das Innovationspotenzial der Branche gehoben und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gesteigert werden kann“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Zusammenarbeit ist wichtig

Ein Clusterpartner der ersten Stunde ist Stefan Schrenk, Geschäftsführer der Tischlerei Schrenk GmbH, der mit seinem Unternehmen bisher an elf Kooperationsprojekten teilgenommen hat: „Meine Vision ist es, ein Unternehmen zu leiten, dass in sich selbst lern- und wandlungsfähig ist. In den Clusterprojekten haben wir gerade auch durch die Zusammenarbeit mit anderen viel gelernt und wir konnten im eigenen Betrieb ein Umfeld zu schaffen, in dem wir uns permanent weiterentwickeln können. Zudem ermöglicht es den Menschen, gemeinsam im Team ihre kreativen Potentiale voll auszuschöpfen.“

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