Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius, das ganze Land schwitzt, alle sehnen sich nach Abkühlung - außer dem Gramastettener Manfred Kaiser (39): Er hat im Linzer Hafen den wohl coolsten Job in ganz Oberösterreich. An meinem Arbeitsplatz im Donaulager hat es minus 25 Grad. Da lässt es sich in der Hitze aushalten, schmunzelt er.
Wir tragen Thermokleidung und Spezialschuhe. Meine Kollegen und ich müssen aber nach 45 Minuten Arbeit in der Kälte wieder ins Warme, damit wir uns erholen können, sagt Kaiser, der im Linzer Donaulager in den Kühlhäusern arbeitet. Extrem schwitzen in der Hitze muss hingegen Wolfgang Eder (46) aus Linz. Er ist im Linzer Parkbad Saunawart, macht Aufgüsse - und ist dort Temperaturen von bis zu 90 Grad ausgesetzt. 30 Grad Lufttemperatur können ihm also nichts anhaben: So leicht komme ich jedenfalls nicht ins Schwitzen, wenn ich draußen bin, erzählt er. Ebenfalls knallhart trifft es die vielen Bauarbeiter im Land ob der Enns, die ebenfalls ständig in der Hitze und bei strahlender Sonne Schwerarbeit verrichten müssen. Ihr Rezept: Extrem viel Wasser trinken und sich mit Sonnencreme schützen, sagt Arbeiter Rudolf Schweizer (37).