Die Gilmore Girls im Interview: So wird Staffel 8!

Netflix reaktiviert die "Gilmore Girls" für eine vier Folgen lange Mini-Serie. "Digital Spy" interviewte die Hauptdarstellerinnen Lauren Graham und Alexis Bledel in Berlin. Wir haben das Gespräch für Sie übersetzt:

Netflix reaktiviert die "Gilmore Girls" für eine vier Folgen lange Mini-Serie. Ab 25. November ist sie auf der Streaming-Plattform verfügbar. vorab in Berlin. Wir haben das Gespräch für Sie übersetzt: 

DS: "Habt ihr euch Sorgen gemacht, ob die Magie wieder entfacht werden könnte?"

Lauren: "Meine einzige Sorge war, dass ich es gut und würdig wird. Es gab Druck, und während all dieser Gespräche mit Amy [Sherman-Palladino, Mastermind der Serie, Anm.] hatte sie nur Notizen, es gab keine Drehbücher. Wir haben über die Verträge verhandelt, und obwohl ich ziemlich sicher war, dass die Show gut werden würde, hatte ich noch nichts gelesen. Aber ich mochte die Idee einer Mini-Serie - ich bin mit TV-Events großgeworden, so etwas wie Specials über fünf Abende, und es wirkte angemessen."

Alexis: "Wir hatten seit Jahren darüber geredet, die Show zurückzubringen. Ich denke, dass die Figuren für Amy immer noch sehr lebendig waren, und sie fühlte, dass sie die Show nicht richtig zu Ende gebracht hatte. Wir sprachen darüber, dass wir vielleicht einen Film machen würden, aber als Netflix an Bord kam entdeckte ein jüngeres Publikum die Show, und es wirkte tragfähiger. Umso mehr ich über die Story wusste, die Amy erzählen wollte, desto aufgeregter wurde ich."

DS: "Hat es lange gedauert, um Lorelai und Rory wiederzufinden?"

Alexis: "Es war nicht schwer, wieder in die Rolle zu finden, weil die Drehbücher so punktgenau sind, es ist völlig klar, wie sie gespielt werden soll."

Lauren: "Das passierte sofort - ich hätte mein Leben gegeben, um zu Lorelai zurückzukehren, und ich hatte die Serie vermisst. Als ich dann endlich die erste Seite las, dachte ich 'Ah, ok, das fühlt sich genau gleich an, es ist dieselbe alte Show.'"

DS: "Also war es sehr emotional?"

Lauren: "Ich bin keine super emotionale Person, aber alles hat mich zum Weinen gebracht, weil es so bewegend war. Es passierten so viele interessante, verrückte, magische, seltsame Dinge am Set, und ich konnte nicht glauben, dass wir dort angekommen waren, nachdem wir so lange darüber gesprochen hatten. Allein schon zurück auf diesem Parkplatz zu sein, an einem Ort, wo ich so viele Stunden verbracht habe. Leute, die dort arbeiten, haben sich sofort an uns erinnert, weil wir immer die letzten Leute am Set waren. Wir haben neben 'The West Wing' gedreht, und Aaron Sorkin Shows sind dafür bekannt, die schlimmsten Arbeitsstunden überhaupt zu haben, sie dauern ewig, aber wir waren immer dort, sogar nachdem sie heimgegangen waren, weil du kein Wort des Skripts ändern konntest."

DS: "Die Fans freuen sich irrsinnig auf die neuen Episoden. Habt ihr euch je Sorgen gemacht, sie hängen zu lassen?"

Alexis: "Es ist eine Belohnung, dass die Leute die Serie mögen. Wenn du beginnst, an einer neuen TV-Serie zu arbeiten, weißt du nicht, ob sie jemand mögen wird und du bist nervös, aber jetzt sind wir nervös, weil wird die Erwartungen der Leute erfüllen wollen. Es ist viel angenehmer, sich darum zu sorgen, weil wir wissen, dass die Leute die Figuren lieben, also steuerst du gleich mal auf einen warmen Empfang zu. Es ist eine wunderbare Erfahrung."

DS: "Die siebente Staffel hat die Fans gespalten - wart ihr unglücklich damit?" [Die siebente Staffel wurde nicht von Amy Sherman-Palladino geschrieben, Anm.]

Alexis: "Es hat sich definitiv anders angefühlt, weil Amys Stimme so einzigartig ist und nicht kopiert werden kann. Zum Glück hatten wir unsere Figuren sechs Jahre lang gefestigt, also waren wir nicht völlig aufgeschmissen, aber es war einfach nicht dasselbe."

Lauren: "Als wir begannen, dieses Gespräch zu haben, gab es keinen Reboot Trend, obwohl sie jetzt alles zurückbringen. Aber ich dachte immer, dass wir einen guten Grund zum Zurückkehren hatten, weil Amy bei der siebenten Staffel nicht dabei war, und damals wussen wir nicht, dass die letzte Episode das Ende war."

DS: "Rory lebt jetzt in London - bist du nach Großbritannien gereist, Alexis?"

Lauren: "Nein, wir haben in Kalifornien gefilmt, aber es wäre nett gewesen, nach London zu kommen! Ich habe mit Alex Kingston gedreht, die großartig ist und diese Szenen wirklich lustig gestaltet hat. Rory arbeitet so hart, sie hat es nicht leicht, als wir einsteigen, aber ich habe mit Amy über meinen Wunsch  gesprochen, sie wirklich gewinnen zu sehen. Rory hat so viele junge Frauen dazu inspiriert, die bestmögliche Ausbildung und den bestmöglichen Job anzustreben. Jetzt versucht sie, die richtige Balance in ihrem professionellen und persönlichen Leben zu finden, und das ist ein sehr realer Scheideweg an diesem Punkt in ihrem Leben, vor allem für jemanden, der so ambitioniert ist." 

DS: "Edward Herrmann, der Lorelais Vater Richard Gilmore gespielt hat, ist traurigerweise seit den letzten Dreharbeiten verstorben, und wir sehen das Begräbnis seiner Figur in der Serie. Das war sicher schwer zu drehen?"

Lauren: "Es war so hart, weil es real für uns ist. Ich denke, die ganze Show war emotional, weil wir wollten, dass sie sein Andenken ehrt. Es ist hart, ihn nicht hier zu haben, weil er die Serie absolut geliebt hat."

Alexis: "Amy hat ihm wirklich alle Ehren erwiesen, indem sie seinen Verlust in die Story integriert hat und ihn entscheidend für alle Figuren gemacht hat, die durch ihn erhebliche Veränderungen durchlaufen."

DS: "Wir haben so lange darauf gewartet, dass ihr zurückkommt. Sagt nicht, das ist das Ende!"

Alexis: "Die Idee war, dass Amy die Chance bekommt, die Story so zu Ende zu bringen, wie sie immer wollte. Ich habe das Gefühl, wir beantworten viele Fragen und geben den Fans Dinge, die sich vielleicht vom Finale der siebenten Staffel wollten, aber nicht bekommen haben. Es fühlt sich also wie ein Abschluss an, aber ich nehme an, alles ist möglich, und ich habe keine Erwartungen in beide Richtungen."

Lauren: "Es ist schwer zu sagen. Ich werde dann neugierig sein, wenn alle Episoden veröffentlicht wurden, weil es sich wie eine Graswurzel anfühlt - die Leute brachten die Gilmore Girls zurück, also denke ich, es liegt auch an den Leuten, ob sich das Ende zufriedenstellend für sich anfühlt. Für mich endet es auf eine wirklich zurfriedenstellende Weise, es könnte aber auch noch weitergehen... ich schätze wir werden es sehen."

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