Die Grippewelle hat jetzt Wien erreicht

Die Zahl der Fälle stieg in einer Woche auf nun 6.300 an. Da mit der Impfung die Grippestämme von heuer gut abgedeckt sind und der Schutz nach zehn Tagen wirkt, lohnt sich das Jauckerl auch jetzt noch.

Hohes Fieber, Schüttelfrost, 14 Tage außer Gefecht: Mit der echten Influenza – nicht zu verwechseln mit einem grippalen Infekt – ist nicht zu spaßen. 2019 starben österreichweit rund 1.000 Menschen an der Influenza oder an Folgeerkrankungen.

Aber: Laut Ursula Wiedermann-Schmidt, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Vakzinologie, decken heuer sowohl Dreifach- als auch Vierfach-Impfstoff die zirkulierenden Influenzastämme gut ab. Generell wird der Vierfach-Impfstoff empfohlen, aber auch der wirkverstärkte Dreifach-Impfstoff für Ältere passe heuer gut.

"Einen 100-Prozent-Schutz gibt es natürlich nicht. Jüngere Menschen sind aber bis zu 80%, ältere Personen oder Risikopatienten – und die sollten sich auf alle Fälle impfen lassen – zu rund 55% geschützt. Sicher ist jedenfalls ein weit schwächerer Krankheitsverlauf", erklärt die Expertin. Wer sich impfen lasse, schütze sich und andere, weil er nicht mehr als Überträger fungiert, so Wiedermann-Schmidt.

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