Seit Sonntag verimpft Österreich die ersten 9.750 Dosen des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer. Der Startschuss dafür fiel am Institut für Tropenmedizin der MedUni Wien.
Den Auftakt machten drei Pensionisten (83 bis 93 Jahre) mit Vorerkrankungen, die sich freiwillig zur Impfung gemeldet hatten. Als vierte und fünfte wurden der Chef der Covid-Station am Wiener AKH und die leitende Pflegerin des Altersheims in Maria Enzersdorf (Niederösterreich) geimpft.
Neben Wien wurden auch in allen anderen Bundesländern mit Ausnahme Kärntens die symbolischen ersten Impfungen durchgeführt. Das südlichste Bundesland startet am 5. Jänner.
Die erste Tranche der Impfdosen ist Samstagfrüh um 5.35 Uhr in einem Kühl-Lkw mit Polizeieskorte in Wien angekommen. Die Auslieferung in die Länder hat das Bundesheer übernommen. Ab Montag folgen weitere Lieferungen.
Ursula Wiedermann-Schmidt, die Vorsitzende des Nationalen Impfgremiums, rechnet damit, dass der BioNTech-Impfstoff und andere auch gegen Mutationen des Virus wirksam sein werden: "Ich gehe davon aus."
Für Kanzler Kurz stellt die Impfung "den Anfang vom Sieg über die Pandemie" dar. Gesundheitsminister Anschober sieht damit "die Wende eingeleitet".