Die irren Sniper: 100.000 Euro für die Opfer!

Sonntag hat die Staatsanwaltschaft die U-Haft für die beiden 20- jährigen Heckenschützen Raphael R. und Lukas G. beantragt, die im September ganz Wien in Atem hielten. In acht Bezirken ballerten die Freunde mit einer Druckluftpistole auf Passanten. Im Strafprozess werden die 21 Opfer insgesamt 100.000 Euro Schadenersatz fordern.

kurvten sie durch Wien und schossen wahllos auf Passanten.

Jetzt wurden die . Bei den Einvernahmen endete die dicke Freundschaft der Verdächtigen. Raphaels Topanwalt Normann Hofstätter: „Mein Mandant schämt sich, sagt aber, er sei nur der Fahrer gewesen. Geschossen habe sein Kumpel.“ Was Lukas laut seinem Verteidiger bestreitet.

Beide zeigen sich reumütig. Was nichts an den tristen Perspektiven ändert: Am 10. Oktober platzt Raphaels Gesellenprüfung als Kfz-Mechaniker. Im Prozess (schwere Körperverletzung) drohen beiden bis zu fünf Jahre Haft – und Privatkonkurs. Denn die 21 Opfer können insgesamt 100.000 Schmerzensgeld einklagen.

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