Hoffnungsträger unserer Wirtschaft sind auch Unternehmensgründungen. Trotz oder auch aufgrund der Wirtschaftskrise wagen immer mehr den Sprung in die Selbstständigkeit. Rund 238.000 ÖsterreicherInnen leben als innovative, selbstbestimmte Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und erbringen spezialisierte Leistungen in hoher Qualität.
Vor allem bei Frauen ist der Trend zum EPU ungebrochen. Typisch sind hier Gründungen im sozialen, pädagogischen oder heilpflegerischen Bereich, aber auch Dienstleistungen wie Friseurin oder Schneiderin. Frauen gründen oft auch aus der Not heraus, schließlich ist die Arbeitsmarktsituation für sie oft nicht besonders leicht. Viele sind teilzeitbeschäftigt und wollen mit einer Geschäftsgründung ihre Situation verbessern. Die viel diskutierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht definitiv auch für die meisten Gründerinnen im Mittelpunkt ihrer Entscheidung. Deshalb gründen sie meist kleiner dimensioniert und setzen gerade in der Startphase ihr zeitliches und finanzielles Budget so effizient wie möglich ein. Aus diesem Grund müssen weibliche Gründer aber auch weniger oft Konkurs anmelden als männliche Mitstreiter.
Trendforscher gehen davon aus, dass EPU zu den produktivsten Elementen einer künftigen Ökonomie gehören werden. Jedes EPU sei ein Unikat und könnte zu einer Marke avancieren. Hilfreich sind auch die sozialen Netzwerke.