Die schrägsten Recruiting-Videos

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Das Internet und insbesondere die sozialen Netzwerke als Recruitinginstrumente für Nachwuchskräfte boomt. Mittlerweile hat fast jedes große Unternehmen das Internet für sich als Info-Plattform und Spielwiese entdeckt. Doch in so manchem Fall wird auch ein wenig über das Ziel hinaus geschossen. "Heute.at" hat witzige Beispiele!

Das Internet und insbesondere die sozialen Netzwerke als Recruitinginstrumente für Nachwuchskräfte boomt. Mittlerweile hat fast jedes große Unternehmen das Internet für sich als Info-Plattform und Spielwiese entdeckt. Doch in so manchem Fall wird auch ein wenig über das Ziel hinaus geschossen. "Heute.at" hat witzige Beispiele!

Unternehmen haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich stets etwas einfallen zu lassen, um qualifizierte Einstiegskräfte zu finden. Der Grundgedanke von Recruiting-Videos im Social Web: Man erreicht die Zielgruppe sofort, kann sich als moderner und innovativer Arbeitgeber präsentieren.

Wie unsicher Personalabteilungen bei der multimedialen Kommunikation aber sind, ist angesichts zahlreicher witziger Recruiting-Videos unübersehbar. McDonalds bewarb ihren "Tag der Ausbildung" mit einer fragwürdigen Dance-Nummer. Das Kalkül, McDonalds als cooles Unternehmen mit tollen Aufstiegsmöglichkeiten zu positionieren, ging nicht ganz auf.

Generell wird im Business offenbar viel gesungen. Auch die Sparda-Bank warb mit einem Musikvideo um Nachwuchs – hier fiel die Wahl auf Rapp, genauso wie bei der deutschen Supermarktkette Edeka. Selbiges versuchte BMW bei der Suche nach Praktikanten. Allerdings schnitt man sich da ins eigene Fleisch. Denn bei aller Coolness: man sollte nie das eigene Unternehmen kritisieren. Und genau das ist aber passiert, wenn in dem Song zum Beispiel Textpassagen wie "voller arroganter Anzugträger" oder "Hinter BMW steckt ein Unternehmen mit viel Herz - wir sind individuell und nicht Kommerz" vorkommen.

Natürlich muss das Stimmungsbild und die Reaktionen im Social Web auf eine Kampagne nicht den Erfolg eines Videos wiederspiegeln. So könnte das McDonalds-Video bei der anvisierten Zielgruppe durchaus seine Wirkung erzielen.

Twitter ging mit seinem Recruiting-Video einen anderen Weg. Von einem "dynamischer Arbeitsplatz" und "Freunde fürs Leben" ist die Rede, die Arbeit bei Twitter sei "eine Lebensweise". Twitter landete mit seinem Video einen vollen Erfolg der eine oder andere neue Mitarbeiter wurde damit sicherlich rekrutiert. Dem Unternehmen gelang im Video, sich als lockerer Arbeitgeber darzustellen.

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