"Die Sims 4 Nachhaltig leben" im Test: Grüne Kultur

Obwohl sich "Die Sims" inzwischen in der vierten Generation befinden, haben es immer wieder ähnliche Erweiterungen in die Spiele geschafft, die es auch schon beim Vorgänger gab. Bis jetzt, wo sich Spieler auf ein völlig neues DLC freuen dürfen.

Am 5. Juni erschien das neueste Erweiterungspack "Die Sims 4 Nachhaltig leben", das Spielern die Entscheidung überträgt, in was für einer Welt sie leben wollen. Zur Auswahl stehen das vermüllte Grims Quarry, das mittelmäßige Conifer Station oder das heruntergekommenen Port Promise. Dabei wirkt sich die Umwelt nicht nur auf die neueste Welt Evergreen Harbor aus, sondern auch auf die bisher vorhandenen Nachbarschaften.

Nachhaltig leben

Im neuten Erweiterungspack können Sims einem nachhaltigerem Lebensstil nachgehen und lernen, wie sich ihre Handlungen auf die Umwelt auswirken. In einer grünen Nachbarschaft können Sims von frischer Luft, einer erhöhten Wasser- und Stromproduktion und einer gesunden Atmosphäre profitieren. In einer industriellen Nachbarschaft herrscht verschmutze Luft durch Smog und die Straßen sind vollgepflastert mit Bergen aus Müll.

Je nachdem für welche Nachbarschaft sich die Sims entscheiden, kann mithilfe der Nachbarschaftstafel über das Aussehen der Gemeinschaftsfläche und über die Aktionspläne abgestimmt werden. Dabei ist es wichtig zu Handeln, um einen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Gliedern sich die Sims nicht in die Projekte mit ein, kann die Nachbarschaft schnell unter Müllbergen versinken. Greifen sie jedoch ein, werden die Welten zu blühen beginnen und sich von ihrer besten Seite zeigen.

Recycling

Den Sims können nun beim Erstellen gewisse Eigenschaften rund um die Umwelt zugewiesen werden. Allerdings können sie auch Auswirkungen auf die Laune haben, wenn die Sims nicht in der gewünschten Umgebung leben. So kann es sein, dass der eine Sim nur von nachhaltig erzeugtem Wasser und Strom leben möchte, während der eine ein selbstgemachtes Kerzen-Imperium aufbauen möchte.

In diesem Erweiterungspack geht es aber vor allem darum, nachhaltig zu leben und das gelingt am leichtesten, wenn sich Sims mal in den Mülltonnen austoben können, die in den Nachbarschaften verteilt stehen. So können ganze Wohneinrichtungen zusammengesammelt und aufgehübscht werden. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit Dinge wiederzuverwerten und so neue Einrichtungsgegenstände zu erstellen.

Fazit

Die DLCs der bisherigen Generationen haben sich immer stark geähnelt. Mit diesem Erweiterungspack verhält es sich aber komplett anders, denn es handlet sich um ein noch nie dagewesenes Thema, das aber momentan auch sehr aktuell ist. So haben die Entwickler eine Problematik aufgegriffen und spielerisch auf den richtigen Umgang mit der Umwelt hingewiesen.

Um sich in dem Spiel zurechtzufinden, werden die Sims von einigen NPCs aufgesucht und über den Umgang mit der Umwelt aufgeklärt. Trotzdem hat es ein wenig länger gedauert, bis alles wirklich verständlich war und Aktionen vorgenommen werden konnten, um die Nachbarschaft ein wenig aufzuräumen. Mit dem DLC scheinen Sims nun ständig etwas zu tun zu haben, womit einem nicht schnell langweilig wird.

"Die Sims 4 Nachhaltig leben" ist für PC, Mac, PlayStation 4 und Xbox One erhältlich.

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