Frauen sind wegen Teilzeit- oder schlecht bezahlten Vollzeitjobs stärker von Armut betroffen als Männer. Viele Frauen sind trotz Arbeit armutsgefährdet. Faires Einkommen und soziale Sicherung müssen selbstverständlich werden, verlangt jetzt SPÖ-Landtagsabgeordnete Dr. Kordula Schmidt.
Zwei Drittel der Teilzeit-Einkommen liegen unter der Armutsgrenze. Trotzdem arbeitet jede zweite Frau Teilzeit, oft mangels leistbarer, flexibler Kinderbetreuung. Der SP-Erfolg Gratiskindergarten ist daher ein wichtiger Beitrag zu mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Tausende Frauen verdienen auch trotz Vollzeitjob weniger als 1000 Euro, um ein Drittel weniger als Männer für gleiche Arbeit.
Daher fordert die SP einen Mindestlohn von 1100 Euro. Da Frauen weniger verdienen, bekommen sie auch weniger Arbeitslosengeld und Pension. Frauen muss Unabhängigkeit durch existenzsichernde Arbeit möglich sein - über gerechten Lohn, gute Kinderbetreuung und soziale Sicherung, so Schmidt.
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