Der älteste Tiergarten der Welt hatte auch im Jahr 2017 für seine Besucher allerhand zu bieten. Gemeinsam mit dem Zoo hat "Heute" das entsprechend zoologische Kalendarium zusammen gestellt.
– Februar:
Obwohl das späte Winterwetter nicht danach gewesen war, wagen die beiden süßen Panda-Zwillinge Fu Feng und Fu Ban die ersten tapsigen Schritte ins Außengehege. Gerade sieben Monate alt, turnen die putzigen Kleinkinder auch schon auf den Bäumen herum. Sehr zur Freude des Publikums.
– März:
Der Tiergarten Schönbrunn im Park des Schlosses Schönbrunn im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing wurde 1752 von den Habsburgern gegründet und ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt.
Er erfuhr mehrfach Erneuerungen und Erweiterungen. Direktorin des Tiergartens ist seit 2007 die Zoologin Dagmar Schratter.
1996 wurde das Ensemble Schloss und Park Schönbrunn, zu dem auch der Tiergarten gehört, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. 2009, 2011, 2013 und 2015 wurde Schönbrunn jeweils für das vorangegangene Jahr zum besten Zoo Europas gekürt.
Bei den äußerst beliebten Kattas hat sich Nachwuchs eingestellt – und das gleich im Doppelpack. Die Kleinaffen sorgen fast immer im Frühling für Babyfreuden.
– März:
Als erst zweitem Zoo der Welt glückt in Schönbrunn die Nachzucht von Taubwaranen. Die seltene Echsenart ist in ihren natürlichen Lebensräumen vom Aussterben bedroht.
– April:
Ende des Monats beziehen zwei aus dem Zoo Rotterdam eingemeindete Netzgiraffen ihr neues Zuhause und fühlen sich auf Anhieb wohl. Fleur und Sofie beginnen umgehend, an den g'schmackigen Rosenblättern zu knabbern.
– Mai:
Nachwuchs bei den bedrohten Felsenpinguinen im Polarium von Schönbrunn. Elf frisch geschlüfte Küken werden von den Eltern mit vorverdauter Nahrung versorgt.
– Juni:
Die bereits im Mai geborenen Luchs-Zwillinge erkunden erstmals das Außengehege. Sie tollen herum und klettern auf Baumstämme, am Ende aber finden sie müde zur Mutter zurück, die sie immer noch säugt.
– Juli:
In der Hitze dieses Rekordsommers (bis zu 36 Grad) legen auch die Zoo-Bewohner eine schöpferische Pause ein. Dafür werden die Dickhäuter mit Wasserfontänen abgeduscht…
– August:
Ein süßer Weißhandgibbon erblickt das Licht der Welt. Mutter Sipura kümmert sich fürsorglich um den Nachwuchs, Vater Rao wird erst später ein toller Spielgefährte sein. Kennt man von wo…?
– September:
Im Polarium zieht ein kugelrunder brauner Federball die Blicke der Besucher auf sich. Das frisch geschlüpfte Küken der Königspinguine darf noch nicht ins Becken, weil sein Fell noch nicht wasserabweisend ist.
– Oktober:
Wie immer für Verzückung gut: Es gibt Nachwuchs bei den lustigen Erdmännchen, das putzige Trio wird natürlich zum Besuchermagnet im Tiergarten.
– November:
Der in Freiheit vermutlich ausgerottete Vietnam-Sikahirsch bereichert die zoologische Vielfalt des Tiergartens. Dieses Rotwild ist nur mehr in drei Nationalparks und wenigen Zoos in Europa und Nordamerika zu sehen.
– Dezember:
Den Höhepunkt des zu Ende gehende Zoo-Jahres bildet ein Besuch der weltberühmten Primatenforscherin Jane Goodall mitsamt einem Augenschein bei den Ortang Utans. Goodall verfolgt die Entwicklung des Tiergartens seit Jahrzehnten.