Ohne schnelle Autos, trockene Wodka-Martinis und fiese Bösewichte ist ein Bond-Film eines 007 nicht würdig. Selbiges gilt freilich auch für die optischen Highlights der über fünf Jahrzehnte alten Franchise: Die legendären Bondgirls. Zum Start von "Spectre" hat die "Heute.at"-Kinoredaktion ihre Top 10 gewählt - Stimmen Sie ab, wer Ihrer Meinung nach das beste Bondgirl aller Zeiten ist!
Ohne schnelle Autos, trockene Wodka-Martinis und fiese Bösewichte ist ein Bond-Film eines 007 nicht würdig. Selbiges gilt freilich auch für die optischen Highlights der über fünf Jahrzehnte alten Franchise: Die legendären Bondgirls. Zum Start von "Spectre" hat die "Heute.at"-Kinoredaktion ihre Top 10 gewählt - Stimmen Sie ab, wer Ihrer Meinung nach das beste Bondgirl aller Zeiten ist!
Monica Bellucci, Léa Seydoux und Stephanie Sigman sind die Bondgirls des aktuellen 007-Abenteuers "Spectre". Die drei Damen schaffen es zwar nicht in unsere Top 10, die Konkurrenz ist aber auch gigantisch. Auf Seite drei können Sie darüber abstimmen, wer das beste Bondgirl aller Zeiten ist.
Honey Ryder
(Gespielt von Ursula Andress, im Connery-Bond "Dr. No", 1962)
Das Ur-Bondgirl, das im ersten Kinoabenteuer von 007 im unvergesslichen Bikini aus den Wellen steigt, darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Das Kleidungsstück, durch einen Gürtel ums Höschen definiert, wurde übrigens als "Dr. -No-Bikini" bekannt. Honey Ryder ist aber nicht nur attraktiv, sondern auch streitbar. Die perfekte Kombination für ein Bondgirl.
Pussy Galore
(Gespielt von Honor Blackman, im Connery-Bond "Goldfinger", 1964)
Sie hat den notorischsten Namen aller Bondgirls und steht ja eigentlich auf Frauen - durch Bonds Verführungskünste wendet sich die Pilotin Pussy Galore aber nicht nur von den Frauen, sondern auch von ihrem schurkischen Boss Goldfinger (Gert Fröbe) ab. Aus heutiger Sicht erscheint diese Bondsche Umpolung mehr als bedenklich (der erste Kuss zwischen Pussy und James fällt zudem in die Kategorie Nötigung), Miss Galore ist dennoch unverzichtbar für die Top 10.
Jill Masterson
(Gespielt von Shirley Eaton, im Connery-Bond "Goldfinger", 1964)
Gleicher Film, anderes Bondgirl. Jill hüpft mit 007 in die Kiste und wird daraufhin von Goldfinger in eine goldüberzogene Leiche verwandelt. Absoluter Kult, in der Bond-Franchise höchstens von Honey Ryders Auftritt übertroffen.
Tracy di Vicenzo
(Gespielt von Diana Rigg, im Lazenby-Bond "Im Auftrag ihrer Majestät", 1969)
Das einzige Bondgirl, mit dem 007 den Bund fürs Leben einging (und anschließend von einem gewissen Ernst Stavro Blofeld umgebracht wurde). Diana Rigg, vor allem aus der TV-Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" bekannt, hinterließ mehr Eindruck als Kurzzeit-Bond George Lazenby.
Solitaire
(Gespielt von Jane Seymour, im Moore-Bond "Leben und Sterben lassen", 1973)
Bevor sie "Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft" wurde, ließ sich Jane Seymour als Hellseherin Solitaire von Bond (Roger Moore bei seinem Debüt) in die Karten schauen. Eine würdige Wahl für die Top Ten, obwohl sich Solitaire nur knapp gegen Anya Amasova (Barbara Bach) aus "Der Spion, der mich liebte" (1977) durchsetzen konnte.
Die nächsten fünf Bondgirls unserer Top 10 finden Sie auf der nächsten Seite.
Octopussy
(Gespielt von Maud Adams, im Moore-Bond "Octopussy", 1983)
Der einzige Bond-Streifen, der nach einem Bondgirl benannt ist. Schon allein diese Tatsache qualifiziert Octopussy für die illustre Riege der besten 007-Gspusis. Die Dame stellte zudem einmal wieder unter Beweis, dass Bondgirls nicht nur schutzbedürftige Schönheiten, sondern auch resolute Kämpfernaturen sein können.
May Day
(Gespielt von Grace Jones, im Moore-Bond "Im Angesicht des Todes", 1985)
Apropos resolute Kämpfernaturen: Schurken-Sidekick May Day hüpfte zwar mit Bond ins Bett, setzte ansonsten aber alles daran, ihn unter die Erde zu bringen. Die legendäre Grace Jones verlieh der Killerin den nötigen Biss. Einen so finsteren Gesichtsausdruck zeigte kein Bondgirl danach.
Xenia Onatopp
(Gespielt von Famke Janssen, im Brosnan-Bond , 1995)
May Day war aber nicht das einzige Bondgirl, dass dem berühmten MI6-Agenten nach dem Leben trachtete. In "GoldenEye", dem ersten 007-Abenteuer mit Pierce Brosnan, versuchte ihn Xenia Onatopp (mittels tückischer Beinklammer) ins Jenseits zu befördern. Diese Dame hält den Bondgirl-Rekord für das teuflischste Grinsen.
Jinx Johnson
(Gespielt von , im Brosnan-Bond "Stirb an einem anderen Tag", 2002)
Eine Oscar-Preisträgerin als Bondgirl! 2002 wurde Halle Berry für ihre Rolle in "Monster's Ball" mit dem Academy Award für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Im selben Jahr durfte sie als Jinx Johnson Honey Ryders legendäre Bikini-Szene nachstellen und machte dabei außerordentlich gute Figur. Das erste Bondgirl, dass Bond im Bett zum Stöhnen brachte...
Vesper Lynd
(Gespielt von , 2006)
Wie Brosnans Debüt galt auch erster Bond-Auftritt als absolutes Kino-Highlight. Mitverantwortlich dafür war Eva Green, die dem Bondgirl Vesper Lynd nicht nur Sex-Appeal, sondern auch ungeheure Klasse verlieh. Ihre verbalen Geplänkel mit 007 gehören zum Besten, das die Franchise zu bieten hat.
Auf Seite 3 finden Sie eine zusätzliche Anwärterin auf die Nummer eins und können über Ihr Lieblings-Bondgirl abstimmen.
M
(Gespielt von in allen Bonds von "GoldenEye", 1995, bis "Spectre", 2015)
M, ein Bondgirl? Die Chefin des MI6 ist zwar kein Betthaserl des umtriebigen Agenten, 007 hat jedoch eine stärkere emotionale Bindung zu ihr als zu den meisten seiner zahlreichen Liebschaften.