Die Vier-Tage-Woche spaltet das Land

Harald Mahrer, Präsident der WKO, sieht Arbeitszeitverkürzung als "Pfusch-Turbo".
Harald Mahrer, Präsident der WKO, sieht Arbeitszeitverkürzung als "Pfusch-Turbo".Ehm
Wie stehen die Österreicher zur SPÖ-Idee einer Vier-Tage-Woche? Einzig ÖVP-Wähler, Frauen und Pensionisten lehnen sie klar ab.

20 Prozent weniger bzw. vier Tage pro Woche arbeiten – und dank Zuschüssen von Staat und Arbeitgebern weiterhin 95 Prozent des Nettogehalts kassieren: Nach Ansicht von SPÖ-Chefin Rendi-Wagner könnte das die Arbeitslosigkeit senken.

Aber was denkt das Land? Das fragte "Unique Research" (801 Befragte, max. Schwankungsbreite ±3,4 Prozent) im Auftrag von "Heute". Fazit: ein klares Unentschieden! 46 Prozent sind unterm Strich dafür, 45 Prozent dagegen, 9 Prozent unentschlossen.

Politisch

Bei Neos- und SPÖ-Wählern ist der Zuspruch mit 59 Prozent bzw. 57 Prozent am größten. Schlusslicht: mit 34 Prozent das ÖVP-Lager.

Geschlecht

50 Prozent der Männer, aber nur 43 Prozent der Frauen sind dafür.

Alter

Nur 25 Prozent in der Generation 60+ halten eine Vier-Tage-Woche für sinnvoll, bei den Befragten bis 60 Jahre sind’s hingegen 56 Prozent.

Job-Status

55 Prozent der Berufstätigen befürworten die Idee, bei Nicht-Berufstätigen – darunter viele Pensionisten – sind’s bloß 36 Prozent.

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