Die Welt verneigt sich vor den Opfern des Holocausts

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz kamen knapp 50 Staats- und Regierungschefs, darunter Bundespräsident Van der Bellen, in Israel zusammen.

Am 27. Jänner 1945 befreiten sowjetische Truppen das größte NS-Konzentrationslager im polnischen Auschwitz, wo mehr als eine Million Juden ermordet wurden. "Ich wünschte, sagen zu können: Wir Deutsche haben für immer aus der Geschichte gelernt", sagte Deutschlands Präsident Frank-Walter Steinmeier in der Gedenkstätte Yad Vashem, "aber das kann ich nicht sagen, wenn Hass und Hetze sich ausbreiten." Die Verantwortung seines Landes ende niemals.

Russlands Präsident Wladimir Putin, der mit 20 Minuten Verspätung kam, betonte, dass "diese Todeslager nicht nur von den Nazis betrieben wurden, sondern auch von ihren Handlangern in verschiedenen Ländern."

Bundespräsident Alexander Van der Bellen erinnerte an die "Mitverantwortung Österreichs": "Dem Andenken der Opfer der Schoah werden wir nur gerecht, wenn wir dafür sorgen, dass Menschenverachtung, Sündenbockdenken und Gewalt niemals wieder als politisches Instrument eingesetzt werden."

US-Vizepräsident Mike Pence forderte, dass die Welt gegen den Iran auftritt: "Die einzige Regierung der Welt, die als Staatspolitik den Holocaust leugnet und Israel von der Landkarte ausradieren will."

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