Die Wiener FPÖ will den Naschmarkt austrifizieren

Der Wiener Naschmarkt soll, wenn es nach der FPÖ geht, ein "Österreich Kulinarium" erhalten: Mehr Heimisches statt "Gastronomie aus fernen Ländern".
Vier zusätzliche Gebäude sollen nach den FPÖ-Plänen am Wiener Naschmarkt entstehen. In den Gebäuden soll es zehn Lebensmittel-Verkaufsstände, die "die jeweils regionale Spezialitäten aus den neun österreichischen Bundesländern anbieten sollen". Beim zehnten Stand soll es Spezialitäten aus Südtirol zu kaufen geben, wie FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp und Gemeinderat Leo Kohlbauer am Freitag erklärten.

Die neuen Gebäude sollen in der Nähe der U-Bahn-Station Kettenbrückengasse von der Stadt errichtet werden. "Wir sehen die Wiener Märkte als wichtige Nahversorger für die Bevölkerung im Grätzl und nicht als einen Platz, auf dem hauptsächlich Gastronomie aus fernen Ländern angeboten wird", so Nepp. Gleichzeitig forderte er ein sektorales Bettelverbot für die Wiener Märkte, damit Besucher nicht "gestört" würden.

Durch das "Österreich Kulinarium" würde der Naschmarkt nach FPÖ-Planungen um 500 Quadratmeter wachsen. Die Wiener FPÖ will den Plan "in einer der nächsten Sitzungen des Wiener Gemeinderats" als Antrag einbringen. Gesprächsbereit zeigt sich Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) auf "Heute"-Nachfrage: Man könne über den Plan reden.

CommentCreated with Sketch.49 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.
(rfi)

Nav-AccountCreated with Sketch. rfi TimeCreated with Sketch.| Akt:
WienNewsWienWirtschaftspolitikWirtschaft

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

CommentCreated with Sketch.Kommentieren