Die Wiener Schauspielerin Birgit Doll ist tot

Birgit Doll ist tot. Wie "orf.at" berichtet verstarb die österreichische Schauspielerin am 26. Oktober. Eine Falschmeldung über das Ableben der Mimin hatte sechs Tage zuvor Verwirrung gestiftet. Dolls Schauspielkarriere umfasste Theater-, TV- und Kinorollen. Unter anderem war sie in Michael Hanekes "Der siebente Kontinent" und den Serien "Tatort" und "Schnell ermittelt" zu sehen gewesen.

Birgit Doll ist tot. Wie "orf.at" berichtet verstarb die österreichische Schauspielerin am 26. Oktober. Eine . Dolls Schauspielkarriere umfasste Theater-, TV- und Kinorollen. Unter anderem war sie in Michael Hanekes "Der siebente Kontinent" und den Serien "Tatort" und "Schnell ermittelt" zu sehen gewesen.

Birgit Doll wurde am 9. März 1958 in Wien geboren. Sie studierte Germanistik sowie Theaterwissenschaften und absolvierte das renommierte Max-Reinhardt-Seminar. 1976 gab sie ihr Theaterdebüt in Salzburg und stand bald auch in Wien auf der Bühne. Für die Darstellung der Libussa in Franz Grillparzers gleichnamigem Märchendrama erhielt Doll Anfang der Neunziger die Kainz-Medaille. Zuvor hatte sie zweimal den Bayerischen Filmpreis (1979, 1980) gewonnen.

Die Wienerin fühlte sich auch in Kino und TV zuhause. Zu ihren bekannesten Film-Produktionen zählen "Der siebente Kontinent" (1989), "Suzie Washington" (1998) und "Der Überfall" (2000). Im TV war Doll vor allem auf Krimi-Rollen spezialisiert. Unter anderem hatte sie Auftritte in "Derrick", . Für "Schnell ermittelt" stand Doll im Jahr 2010 zuletzt vor der Kamera.

Birgit Doll arbeitete auch als Regisseurin, das allerdings ausschließlich am Theater. 2014 inszenierte sie beispielsweise Ödön von Horvaths "Geschichten aus dem Wiener Wald" in der Sommerarena Baden.

 

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