Die Zertrümmerung des Wiener Südbahnhofs

Er zählte nicht gerade zu den beliebtesten Bahnhöfen Wiens, sein Abbruch zog trotz allem zahlreiche Schaulustige und Souvenirjäger an: Seit Mitte des Vorjahres ist der Wiener Südbahnhof endgültig Geschichte. Auf dem Areal entsteht bis Ende 2014 der künftige Hauptbahnhof. Ein neuer, opulent gestalteter Bildband mit dem Titel "Südbahnhof Wien. Bestand und Abbruch 2007 - 2010" dokumentiert die Arbeiten.

Er zählte nicht gerade zu den beliebtesten Bahnhöfen Wiens, sein Abbruch zog trotz allem zahlreiche Schaulustige und Souvenirjäger an: Seit Mitte des Vorjahres ist der Wiener Südbahnhof endgültig Geschichte. Auf dem Areal entsteht bis Ende 2014 der künftige Hauptbahnhof. Ein neuer, opulent gestalteter Bildband mit dem Titel "Südbahnhof Wien. Bestand und Abbruch 2007 - 2010" dokumentiert die Arbeiten.

Die auf knapp 300 Seiten gezeigten Aufnahmen des Fotografen und Herausgebers Roman Bönsch zeigen Außen- und Innenansichten des 1956 eröffneten und unter der Leitung des Architekten Heinrich Hrdlicka errichteten Hauptgebäudes, umliegende Betriebs- und Technikeinrichtungen, Büro- und Werkstättenräume sowie Bahnsteige und Gleisanlagen.

Eindrucksvoll sind fotografische Gegenüberstellungen, die auf der einen Seite einen Ausschnitt des Bahnhofs in der letzten Phase des Vollbetriebs zeigen und auf der anderen Seite die Szene noch einmal aus dem selben Blickwinkel ablichten, nachdem Abrissbirne und schweres Gerät einen Großteil ihrer Arbeit bereits getan haben. Ergänzt werden die Fotografien von kurzen Textpassagen in Deutsch und Englisch

"Wien Südbahnhof. Bestand und Abbruch 2007 - 2010" von Roman Bönsch, 288 Seiten, 250 Abbildungen, Springer Verlag, 39,95 Euro

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