Die Zukunft des Essens mit Thermomix & Hanni Rützler

Zum Jubiläum blickt Thermomix auf eine Geschichte der All-in-one Küchenmaschine zurück und gibt einen Ausblick auf die kulinarischen Megatrends.

Was als einfacher Kaltmixer begann, wurde zu einer Küchenmaschine, die Kochenthusiasten und Gourmets, aber auch Kochanfängern neue Dimensionen ihrer Kochleidenschaft bietet. Seit mittlerweile 50 Jahren hat der Thermomix in Haushalten und Gastronomiebetrieben seinen festen Platz und ist damit für rund elf Millionen Menschen ein unverzichtbarer Küchenhelfer.

Start in den 60ern

Ein Mixer, der gleichzeitig mixt und erhitzt – das war bereits Ende der 60er die Idee von Hansjörg Gerber – dem damaligen Vertriebschef von Vorwerk Frankreich. Einige Skizzen und Entwürfe später wurde 1971 der erste erhitzbare Kochmixer – und damit das allererste Thermomix-Modell, der VM 2000 – verkauft.

"Vorwerk war seinerzeit Marktführer für Mixer, mit denen man selbstgemachte Fruchtsäfte und Suppen machen konnte. Ich dachte mir, da geht noch mehr und hatte eine Küchenmaschine im Sinn, mit der man Zutaten sowohl als auch erhitzen konnte", erinnert sich der mittlerweile 88-jährige Hansjörg Gerber.

Seit der Markteinführung des ersten Thermomix VM2000 im Jahr 1971 wurden mittlerweile insgesamt 8. Generation des beliebten Küchen-Allrounders entwickelt, jede vielseitiger und leistungsfähiger als sein Vorgänger. Die besondere Kombination aus inzwischen über zwölf Funktionen wie Rühren, Schlagen, Kneten oder Dampfgaren im Zusammenspiel mit 13 vielfältigen Modi, wie Sous- Vide garen oder Fermentieren, begeistert aktuell rund elf Millionen Menschen.

Kulinarische Trends

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums blickt Thermomix mithilfe der international bekannten Foodtrend-Expertin und Pionierin Hanni Rützler in die Zukunft: "Geht es um die Zukunft des Essens, dann denken die meisten an Szenen aus Science-Fiction Filmen. Doch die Zukunft besteht nicht aus künstlicher Intelligenz oder Robotern und ist schon gar nicht vorbestimmt. Wir gestalten sie täglich neu. Die Zeichen stehen beim Essen eindeutig auf bewusst, nachhaltig, genussvoll gesund und innovativ".

Laut der Food-Trendforscherin werden in den kommenden Jahren unter anderem folgende fünf Trends die kulinarische Entwicklung beeinflussen:

1Local Exotics

Local Exotics sind ein neues kulinarisches Paradoxon. Die Lockdowns haben die Bedeutung lokaler Lebensmittelproduktion weiter verstärkt, zugleich aber eine neue Sehnsucht nach kulinarischen Entdeckungen und exotischen Genüssen geweckt. Local Exotics versprechen den Widerspruch in Zukunft aufzulösen mit dem regionalen Anbau von "Exoten" wie Reis, Wasabi, Feigen, Ingwer, Tilapias und Melonen.

2Supportsysteme - Convenience 3.0

Obwohl zu Beginn der Krise klassische Fertiggerichte wie Dosen- und Tiefkühlprodukte wieder verstärkt gekauft wurden, hat das Kochen zu Hause wieder an Bedeutung gewonnen. Dazu stehen immer mehr Services, Technologien und Produkte als Erleichterung beim Kochen bereit. Denn Convenience 3.0 offeriert funktionsorientierte Lösungen, die den Prozess von der Menüplanung und der Resteverwertung bis hin zum Einkaufen mithilfe von Rezept-Shopping-Services, intelligenten Kühlschränken, Meal kits, Kochboxen, Multifunktions-Küchenmaschinen, Koch- und Rezept-Apps sowie Lieferdiensten bequemer und lustvoller gestalten.

3Urban Farming

Nahrungsmittel wurden bis lang vorwiegend auf dem Land und in die Stadt transportiert. Inzwischen werden immer mehr Nahrungsmittel auch im urbanen Raum angebaut - nicht nur von Urban Gardeners für den Eigenbedarf, sondern auch von professionellen "Stadtbauern". Urban Food ist eine substanzielle Alternative für unser Ernährungssystem und verändert nicht nur Berufsbilder, sondern auch unsere traditionelle Vorstellung von Natur und Nahrungsmitteln.

4Aquaponik

Aquaponik ist eine nachhaltige Technologie, die Fischzucht und Gemüseanbau in einem geschlossenen Kreislauf bzw. Produktionssystem vereint. Es ist eine besondere Form der Aquakultur, bei der das Prozesswasser zusätzlich für die Nährstoffversorgung von Pflanzen genutzt wird.

5Cultured Meat

In-Vitro Fleisch oder Cultured Meat wird aus tierischen Stammzellen gewonnen und im Labor gezüchtet. An dem Alternativ-Konzept zur Massentierhaltung wird bereits in einigen Ländern der Welt geforscht. Schneller als erwartet wurde Cultured Meat markttauglich. Tatsächlich konnten etwa Restaurantgäste in Singapur schon Ende 2020 die ersten Speisen aus entwickeltem In-Vitro-Huhn verkosten.

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