Änderung Dienstplan bei Teilzeit: Das ist unzulässig

Bild: privat
Karin M. arbeitet 22,5 Stunden in der Gastronomie, meist am Vormittag. „Muss ich am nächsten Tag den Nachmittagsdienst übernehmen, weil meine Chefin das von mir verlangt?", fragt die alleinerziehende Mutter.
Grundsätzlich kann der Arbeitgeber die Lage der vereinbarten Arbeitszeit ändern. Das Arbeitszeitgesetz erlaubt, dass im Kollektivvertrag festgelegt wird, wie lange im Voraus die Lage der Normalarbeitszeit mitgeteilt werden muss. Im Falle von Frau Karin M. ist das der Kollektivvertrag für Hotel und Gastgewerbe. Dort steht, dass die Einteilung von Beginn und Ende der Arbeitszeit mindestens eine Woche im Vorhinein bekanntzugeben ist.

„Eine Dienstplanänderung von einem Tag auf den anderen ist daher nicht zulässig", so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Sollte es bei Ihnen dieselben oder andere Probleme am Arbeitsplatz geben, helfen die ExpertInnen der AK Niederösterreich gerne weiter.

AK-Arbeitsrechtsberatung: Telefonnummer 05 7171-22 000 .

(Lie)

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