Wenn die Temperaturen fallen, stellt sich für viele Balkon- und Terrassenbesitzer die Frage: Wohin mit den geliebten Kübelpflanzen? Die gute Nachricht: Nicht alle müssen ins Haus geholt werden.
Mit dem richtigen Winterschutz können erstaunlich viele Pflanzen auch bei Minusgraden im Freien überdauern. Der Trick liegt in der richtigen Vorbereitung und dem passenden Schutz.
Wie es bei 24garten.de heißt, gehören zu den winterharten Kübelpflanzen die Hortensie, die Hanfpalme, der Olivenbaum, die echte Feige, der Sumpf-Eibisch (eine Hibiskusart), Rosmarin, Pampasgras, Rosen, Heidelbeeren und Eukalyptus.
Der Kübel sollte auf Holz oder Styropor gestellt werden, damit die Wurzeln nicht von unten erfrieren. Die Töpfe werden am besten mit Jute, Kokosmatten oder Vlies isoliert.
Besonders wichtig: Die Pflanzen an eine windgeschützte Hauswand rücken. Dort sind sie vor kalten Winden geschützt und profitieren von der abgestrahlten Wärme der Hausmauer.
Ein häufiger Fehler im Winter: zu viel Wasser. Staunässe muss zuverlässig verhindert werden, da sie die Wurzeln schädigt und zum Absterben der Pflanze führen kann.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Pflanzen vor dem ersten Frost zusätzlich mit Kali düngen. Das stärkt die Wurzeln und macht sie widerstandsfähiger gegen Kälte.
Mit diesen einfachen Maßnahmen können deine Kübelpflanzen auch den härtesten Winter überstehen und im Frühling wieder voll durchstarten.