Wer ein Android-Smartphone besitzt, kennt das Problem: Der Akku ist schneller leer als gedacht. Doch nicht immer sind stromhungrige Spiele oder ständiges Streamen schuld. Auch Apps von Google selbst können geheime Akkufresser sein.
Ein besonders häufiger Übeltäter ist die Google-App, die auf den meisten Android-Geräten vorinstalliert ist. Sie läuft ständig im Hintergrund und lädt regelmäßig Daten nach - etwa um den Google-Discover-Feed zu aktualisieren. Das belastet den Akku konstant.
Nach Angaben von Computerwoche unter Berufung auf PC-Welt lässt sich der Stromverbrauch jeder einzelnen App leicht überprüfen. Gehe dazu in die Einstellungen, wähle Akku und dann Akkuverbrauch nach App. Dort siehst du genau, welche Apps wie viel Energie verbrauchen.
Um den Stromverbrauch der Google-App zu reduzieren, musst du ihre Berechtigungen einschränken. Öffne die Google-App und gehe zu Einstellungen - Weitere Einstellungen. Dort kannst du die automatische Aktualisierung des Discover-Feeds deaktivieren.
Alternativ kannst du in den System-Einstellungen unter Apps - App-Management nach der Google-App suchen. Unter Berechtigungen verwalten findest du die Option App-Aktivität bei Nichtnutzung stoppen. Ist diese ausgegraut, aktiviere stattdessen Grenzen der Hintergrundnutzung unter Akku.
Übrigens: Auch andere Apps wie Google Maps, YouTube, Mail-Apps oder Social-Media-Dienste sind klassische Akkufresser, da sie im Hintergrund Daten laden und viele Benachrichtigungen senden. Mit den gleichen Schritten kannst du auch ihren Stromverbrauch drosseln.