Diese Apps sind auf älteren Handys nicht mehr verfügbar

Geräte mit Android 2.3.7 können bald keine Google-Apps mehr nutzen.
Geräte mit Android 2.3.7 können bald keine Google-Apps mehr nutzen.Getty Images
Google hat angekündigt, dass ältere Smartphones nicht mehr auf alle Apps zugreifen können. Betroffen sind etwa die Dienste Gmail oder Youtube.

Google sperrt Geräte mit veralteten Systemversionen aus: So können Nutzerinnen und Nutzer, die noch ein Handy oder ein Tablet mit der Android-Version 2.3.7 verwenden, sich bald nicht mehr mit dem Gerät in die Google-Dienste einloggen. Ohne Login können gewisse Dienste gar nicht mehr genutzt werden, wie zum Beispiel Gmail, Googles Mail-Programm. Andere Apps wie Youtube verlieren ohne Login lediglich an Funktionsumfang.

Das Anmelden von älteren Geräten wird ab dem 27. September gesperrt. Wird das Passwort des Accounts geändert oder wird das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, kann man sich dann ebenfalls nicht mehr einloggen. Nutzerinnen und Nutzer, die nach dem Ablauf der Frist versuchen, sich mit ihrem veralteten Gerät anzumelden, werden Fehlermeldungen erhalten, erklärt Google in einem Support-Dokument. Der IT-Konzern begründet die Sperrung von älteren Geräten mit Sicherheitsbedenken.

Drei Milliarden Geräte betroffen

Wie viele Nutzerinnen und Nutzer dies trifft, ist unklar. So ist die Android-Version 2.3.7 (Gingerbread) schon mehr als zehn Jahre alt. In Statistiken von Google ist der Marktanteil der Version nicht mehr erfasst. Bei mehr als drei Milliarden aktiven Android-Geräten könne man allerdings davon ausgehen, dass diese angekündigte Änderung wahrscheinlich mehr als nur ein paar wenige Leute treffen werde, da manche an der alten Technik festhalten, schreibt Theverge.com.

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Was also muss man tun, wenn man noch Android 2.3.7 nutzt? Ist es möglich das Gerät zu aktualisieren, sollte man dies als Erstes tun? Ab Android 3 (Honeycomb) gibt es keine Einschränkungen. Nutzerinnen und Nutzer können diese Geräte auch nach dem September 2021 wie gewohnt nutzen, erklärt Google. Ist dies auf dem Gerät nicht möglich, so kann man sich über den Browser bei Google-Diensten anmelden und diese so weiterhin auf nicht unterstützten Geräten nutzen, erklärt Bleepingcomputer.com.

Der IT-Gigant Google hat im Frühling 2021 die Version 12 seines Android-Systems angekündigt. Diese wird voraussichtlich ab dem Herbst für Nutzerinnen und Nutzer verfügbar sein. Zu den großen Neuerungen des Systems gehören unter anderem eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche, eine bessere Performance und verbesserte Datenschutzoptionen.

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