Diese Corona-Hilfen gibt’s für Lieferanten & Künstler

Die Regierung soll sich auf ein Hilfspaket für indirekt von Betriebsschließungen betroffene Berufsgruppen geeinigt haben.
Die Regierung soll sich auf ein Hilfspaket für indirekt von Betriebsschließungen betroffene Berufsgruppen geeinigt haben.picturedesk.com
Verspätetes Christkindl für Unternehmer, die wegen des Lockdowns einbüßen: Sie erhalten ebenfalls staatliche Hilfe – auch wenn’s noch etwas dauert.

Klassische Zulieferer für Handel, Tourismus, Gastro. Blumenhändler, die vor Corona Gasthäuser, Herbergen und Events versorgten. Textilreinigungen, die unter Hotelschließungen leiden, Künstler, Filmverleiher, Bühnentechniker und mehr: Laut Vizekanzler Werner Kogler, Finanzminister Gernot Blümel und Kulturstaatssekre tärin Andrea Mayer hat sich die Regierung auf ein Hilfspaket auch für die indirekt von behördlichen Betriebsschließungen im November und Dezember betroffenen Berufsgruppen geeinigt.

Wer hat Anspruch?

Unternehmer, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes mit Betrieben machen, die vom Lockdown betroffen sind. Zusätzlich müssen die Einnahmen zumindest 40 Prozent unter denen von November und Dezember 2019 liegen.

Wie viel gibt’s?

Ab 1.500 Euro bis maximal 800.000 Euro. Der genaue Betrag hängt von der Branche ab. Beispiel: Das geschlossene, direkt betroffene Theater erhält im November 80 Prozent, im Dezember 50 Prozent des entgangenen Umsatzes ersetzt. Gleiches gilt dann auch für den indirekt betroffenen Schauspieler.

Ab wann ist Antrag möglich?

Eher spät, ab Ende Jänner via Finanz Online. Das soll Fehler in Mischfällen (eine Zeit direkt, eine Phase indirekt betroffen) vermeiden

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