Trifft man sich in einer Gruppe auf das eine oder andere Gläschen, stellt man schnell fest: Jeder verträgt unterschiedlich viel Alkohol. Warum das so ist, hängt mit vier Faktoren zusammen.
In der Leber werden rund neunzig Prozent des Alkohols abgebaut. Da dieses Organ von Mensch zu Mensch verschieden ist, können manche Alkohol etwas schneller abbauen als andere.
Es kommt darauf an, was und wie viel vor den Drinks gegessen wurde. Denn etwa zehn Prozent des Alkohols werden im Magen abgebaut. Eine gute Grundlage verzögert die Promille-Wirkung.
Frauen und ältere Menschen haben einen geringeren Wasseranteil als Männer. Deshalb ist der Blutalkoholspiegel im männlichen Körper oft niedriger, auch wenn sie die gleiche Menge getrunken haben.
Wird dem Körper regelmäßig Alkohol zugeführt, entwickeln sich zum eigenen Schutz schnellere Stoffwechselprozesse. Die Folge: Der Blutalkoholspiegel bleibt eher niedrig, auch wenn man sehr viel Alkohol getrunken hat.