Diese Filme finanziert der ORF mit 4,5 Millionen Euro

Eine Finanzspritze vom ORF ist nicht nur ein Segen für viele Filmemacher; der Budget-Zuschuss kann auch für beachtliche Erfolge an den Kinokassen sorgen, wie derzeit. "Wilde Maus" unter Beweis stellt. Für neue Film-Projekte macht der ORF nun 4,5 Millionen Euro locker.

Eine Finanzspritze vom ORF ist nicht nur ein Segen für viele Filmemacher; der Budget-Zuschuss kann auch für beachtliche Erfolge an den Kinokassen sorgen, wie derzeit. "Wilde Maus" unter Beweis stellt. Für neue Film-Projekte macht der ORF nun 4,5 Millionen Euro locker.

Mit mehr als 50.000 Besucherinnen und Besuchern allein am Startwochenende avancierte Josef Haders vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte "Wilde Maus" nach dem großen Berlinale-Hype zum erfolgreichsten Kinostart seit "Poppitz" im Jahr 2002. Für insgesamt 19 neue Kinoproduktionen (acht Spiel- und elf Dokumentarfilme) wurde nun der Grundstein zur Realisierung gelegt. Plot- und Besetzungsdetails zu den Projekten gibt es bereits.

Nachwuchstalent Dominik Hartl schickt in seinem Teenie-Splasher "Blood Jam" Maturanten auf einen Horrortrip. Jürgen Tarrach und Gerti Drassl erleben im gleichnamigen Drama einen "Wilden Sommer" und erzählen darin von Umbruch der Rollenbilder in den 1980er Jahren.

In die archaische Welt des mythenumwobenen Ötzis entführt Jürgen Vogel im bildgewaltigen Abenteuerfilm "Iceman". Merab Ninidze, Sabrina Reiter, Chulpan Khamatova und Thomas Stipsits erzählen in der Culture-Clash-Komödie "Kaviar" von zwielichtigen Oligarchen, denen von ihren Ehefrauen das Handwerk gelegt wird.

Heimische Stars

Mit den beiden unter anderem mit Johannes Krisch, Nicholas Ofczarek und topbesetzten Produktionen "Der Trafikant" und "Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein" bringen Nikolaus Leytner und Rupert Henning zwei Literaturverfilmungen auf die Kinoleinwand. Beste Unterhaltung für die ganze Familie ist mit dem Kinderfilm-Sequel "Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft" garantiert. Im Coming-of-Age-Drama "Nevrland" spielt Josef Hader den Vater eines Siebzehnjährigen, für den zwischen Realität, virtueller Welt, Rausch und Imagination eine emotionale Reise in die Vergangenheit beginnt.

Dokus

Die Dokumentarfilme entführen in die schillernde Welt des Zirkus Roncalli ("Der Zirkus"), porträtieren das Wiener Burgtheater ("Die Burg") und suchen nach einem neuen Wirtschaftsmodell ("Utopia - Wirtschaft ohne Gier"). Nikolaus Geyerhalter beleuchtet die Grenzregion Brenner ("Die bauliche Maßnahme"), Susanne Freund dokumentiert die letzte Flucht des Ausbrecherkönigs Alfred Schandl ("Ich bin ein schlechter Mensch"). In "The Remains" begeben sich Flüchtlingsfamilien auf die Suche nach ihren vermissten Verwandten, während in der gleichnamigen Doku "Widerstandsmomente" bisher unbekannter Frauen thematisiert werden. Außerdem dreht sich alles um "Schönes neues Brot", die Naturgewalt "Bora" und Straßenhunde ("Stray Dogs"). "Gehört, gesehen" würdigt 50 Jahre Ö1.

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