Diese Idee steckt hinter den bunten SPÖ-Plakaten

Über die Wahlplakate der SPÖ wird in NÖ viel gesprochen, für die auffällige Kampagne haben die Roten bislang viel Lob aber auch Kritik bekommen.

Sicher ist, die SPÖ NÖ hat die farbenfrohste Kampagne aller Parteien für die Landtagswahl 2018. Eine der buntesten, die es überhaupt je in Österreich gab. Bei der Präsentation am Dienstag in St. Pölten gaben Landesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller und Wahlkampfmanager Wolfgang Kocevar einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Die auffällige Kampagne wurde gewählt, um Spitzenkandidat Franz Schnabl möglichst schnell bekannt zu machen. „Er ist zwar ein Ur-Niederösterreicher, aber ein Quereinsteiger in der Politik. Bis vor wenigen Monaten war er den meisten Niederösterreichern völlig unbekannt", erklärt Hundsmüller.

Kampagne in aller Munde

Das sei bislang gelungen. „Es wird darüber gesprochen. Unser Kandidat wurde binnen kürzester Zeit bekannt gemacht." Konzipiert wurde die Kampagne von derselben Agentur, die bereits in St. Pölten und Krems Wahlsiege für die Roten einfuhr. Dass man auf Landesebene nicht gewinnen wird, ist bei der SPÖ NÖ aber allen klar. Viel mehr will man sich als zweite Kraft hinter der VPNÖ positionieren.

Auf den Plakaten findet sich das in abgewandelten Formen des Slogans „NÖ braucht eine zweite Meinung" immer wieder. Das zweite Kernthema der Sozialdemokraten im Wahlkampf ist „Spaß an ernsthafter Politik". Es gehe darum, den Menschen zu vermitteln, dass man den Job gerne mache und Freude daran habe zu helfen, so Kocevar.

Getragen wird die Kampagne vor allem vom Plakatwahlkampf. 280 verschiedene und großteils sehr bunte Motive wurden über das Bundesland verteilt aufgehängt. Dazu kommen zahlreiche regionale Sujets auf denen Schnabl mit Bürgermeistern und den Spitzenkandidaten herumalbert.

(min)

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