Die Welt der Cybersecurity steht vor einem radikalen Wandel. Während Hacker immer raffinierter werden, rüsten auch die Verteidiger auf - mit künstlicher Intelligenz, die selbst Sicherheitslücken aufspüren kann.
Der Sicherheitsanbieter Palo Alto Networks gehört zu den wenigen Unternehmen weltweit, die das streng geheime KI-Modell Claude Mythos von Anthropic testen dürfen. Das Modell ist so effektiv im Finden von Schwachstellen, dass es der Öffentlichkeit vorenthalten wird.
Wie computerwoche.de berichtet, ist Palo Alto Teil des exklusiven "Project Glasswing". Das Ziel: Kritische Infrastruktur absichern, bevor die mächtige KI öffentlich verfügbar wird.
"Cybersecurity muss zukünftig in Echtzeit erfolgen", erklärt Helmut Reisinger, CEO für EMEA bei Palo Alto Networks, in einem Interview. Das Unternehmen hat sich in zwei Jahrzehnten von einem Nischenanbieter zu einem globalen Cybersecurity-Giganten entwickelt.
Durch die Zusammenarbeit mit Anthropic will Palo Alto sicherstellen, dass Software-Lücken gefunden und geschlossen werden können, bevor Angreifer sie ausnutzen. Die KI Mythos soll dabei helfen, diese Arbeit schneller und gründlicher zu erledigen als je zuvor.