Chips, Süßigkeiten oder Marmelade - dass diese Produkte nicht gerade gesund sind, wissen die meisten. Doch es gibt auch Lebensmittel, die auf den ersten Blick unbedenklich erscheinen, aber bei regelmäßigem Konsum problematisch werden können.
Verarbeitete Fleischprodukte wie Bratwürste, Bacon oder Aufschnitt enthalten oft Pökelsalz mit Natriumnitrit. Beim Erhitzen und Braten bilden sich daraus Nitrosamine, die als krebserregend gelten.
"Das trifft beispielsweise auf Rote Würste zu", erklärt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern, wie chip.de berichtet. Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte ungepökeltes Fleisch ohne Nitrite bevorzugen und auf Bio-Qualität achten.
Auch bei Dosentomaten lauert Gefahr - allerdings nicht im Inhalt, sondern in der Verpackung. Die Innenbeschichtung vieler Konservendosen enthält Bisphenol A, das in die Lebensmittel übergeht. Diese Chemikalie kann den Hormonhaushalt stören und steht im Zusammenhang mit Entwicklungsstörungen, Unfruchtbarkeit und Krebs.
"Das gilt leider für die meisten Konservendosen, denn bisher hat die Industrie keine Alternativen gefunden", so Krehl. Auch unbeschichtete Dosen seien keine Lösung, da Zinn in die Lebensmittel gelangen könne. Besser sei es, auf Glasbehälter zurückzugreifen.
Kartoffelprodukte wie Pommes und Chips enthalten hohe Mengen an Acrylamid - ein krebserregender Stoff, der bei starker Erhitzung entsteht. Laut einer EU-Verordnung von 2018 müssen Hersteller bestimmte Grenzwerte einhalten, doch besonders Kinder sind gefährdet.
Auch Cola und andere Softdrinks schaden der Gesundheit. Sie enthalten künstliche Aromen und extrem viel Zucker, was zu Übergewicht und Diabetes beitragen kann. Selbst Getränke mit Süßstoff sind laut Experten nicht viel besser und können Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen.