Die Blätter färben sich bunt, und im Supermarkt stehen bereits wieder Lebkuchen in den Regalen. Doch beim Obst und Gemüse aus der Region gibt es jetzt klare Favoriten und absolute No-Gos.
Regionales Obst und Gemüse zu kaufen, ist eine einfache Möglichkeit, klimafreundlicher zu leben. Denn wenn Lebensmittel zur Saison geerntet werden, spart das Energie und Treibhausgasemissionen ein.
Im Herbst sollte man bestimmte Produkte besser meiden, heißt es auf Utopia.de. Heimische Beeren wie Heidelbeeren, Brombeeren und Erdbeeren gibt es jetzt nicht mehr aus der Region. Sie werden importiert, Heidelbeeren etwa oft aus Peru – mit immensen Transportwegen.
Auch bei Mandarinen und Orangen sollte man genau hinschauen. Winterorangen aus Südeuropa sind erst ab November ideal. Vorher stammen sie meist aus Südafrika oder den USA, was deutlich längere und CO2-intensivere Transportwege bedeutet.
Trauben gibt es zwar das ganze Jahr im Supermarkt, doch in heimischen Gefilden haben sie nur kurz Saison: ab September. Selbst dann führen Supermärkte meist Trauben aus Indien oder Südafrika statt regionaler Produkte.
Nicht alle Salate haben jetzt Saison. Kopfsalat und Lollo Rosso gibt es nur bis Oktober regional. Dafür startet jetzt die Zeit für Feldsalat, Chicorée und Chinakohl – ideale Alternativen für die kalte Jahreszeit.
Im Herbst ist das Angebot an heimischem Obst und Gemüse noch reichhaltig: Äpfel und Birnen gibt es jetzt frisch vom Feld, ebenso Kürbisse, Zwetschgen und Quitten. Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln sind ganzjährig aus regionalem Anbau verfügbar.
Auch Haselnüsse und Walnüsse sind jetzt reif und günstig. Dazu ist Herbst Pilzzeit: Neben Champignons gibt es Pfifferlinge, Steinpilze und Maronenröhrlinge. Wer saisonal kauft, tut der Umwelt und dem Geldbeutel etwas Gutes.