Warum Stonehenge im Vereinigten Königreich vor rund 5.000 Jahren erbaut worden ist, weiß niemand so genau. Doch einer neuen Studie nach, könnten Wissenschaftler nun endlich die Antwort dazu liefern – ihnen zufolge wurde das Monument in Wiltshire als Symbol für die Vereinigung von drei verschiedenen Teilen Großbritanniens errichtet, berichtet die "DailyMail".
Bekannt ist, dass die Felsplatten von Stonehenge aus dem Südwesten von Wales und dem Nordosten Schottlands stammen. Experten des University College London und der Universität Aberystwyth stellten daher die Theorie auf, dass die Schotten und Waliser ihre eigenen Steine nach Wiltshire gebracht hatten, um ihren Beitrag zur Errichtung von Stonehenge zu leisten.
Draus ziehen Wissenschaftler die Erkenntnis, dass Stonehenge als frühes Symbol der britischen Einheit verstanden werden könnte. Die Autoren des im "Archaeology International" veröffentlichten Artikel implizieren, dass Stonehenge erbaut wurde, um eine "politische Einigung und eine gemeinsame Identität für einen großen Teil oder sogar ganz Britannien zu schaffen".
Die Forschungsergebnisse legen laut "CNN" nahe, dass Stonehenge um 2620 bis 2480 v. Chr. in England rekonstruiert worden sein könnte, um die Briten zu vereinen, als Neuankömmlinge aus ganz Europa dort ankamen und wie die Menschen in der Jungsteinzeit einen rund 6 Tonnen schweren Block über rund 700 Kilometer von seinem Entstehungsort entfernt haben könnten.