Sommer und Sonne genießen die meisten Gartenfans in vollen Zügen. Doch nicht jede Pflanze ist so hitzebeständig, wie man es sich vielleicht wünscht. Besonders auf einem Balkon sollte man sich vor der Pflanzung im Frühsommer gut informieren – schließlich sollen die Blumen kräftig blühen und nicht in der Sommerhitze eingehen.
Blumen haben ähnlich wie Menschen ganz unterschiedliche Ansprüche, wenn es um Sonne und Wärme geht. So müssen sich Balkonfans über die Licht-, Temperatur- und Wasserbedürfnisse ihrer Pflanzen informieren.
Bei der Planung der Balkonbepflanzung ist die Mischung entscheidend, wie 24garten.de berichtet. Der NDR empfiehlt, Einjährige mit Mehrjährigen Pflanzen zu mixen, sodass im Kasten immer etwas blüht.
Laut der Landwirtschaftskammer NRW geben die Herkunftsländer der Pflanzen wichtige Hinweise auf ihre Hitzeverträglichkeit. Gut für Südbalkone eignen sich demnach Strauchmargerite, Kassie, Schönfaden, Korallenstrauch, Känguruhdorn, Seidenpflanze, Granatapfel, Bleiwurz und Bougainvillea.
Auch wenn diese Pflanzen robust sind und unter Hitze nicht schnell leiden, sollte die Wasserversorgung nicht vergessen werden.
Nicht jeder möchte große Kübelpflanzen auf den Balkon stellen. Für Blumenkästen eignen sich besonders gut: Pelargonie (Geranie), Petunie, Sommeraster, Sommernelke, Färberkamille, Natternkopf, Husarenknöpfchen, Kapkörbchen, Blaukissen und Feld-Thymian.
Um Insekten wie Bienen etwas Gutes zu tun, empfiehlt der Naturschutzbund Deutschland (NABU), nicht nur auf Geranien und Petunien zu setzen. Diese Blumen sind hierzulande nicht heimisch. Wer die Pflanzen geschickt kombiniert, hilft den Bienen und hat immer ein Blütenparadies auf dem Balkon.