Diese Telefonzelle hat 1.000 Volt

In Bad Schallerbach steht Österreichs erste Defi-Notruf-Telefonzelle: Markus Humer (v.li.), Sigrid Bachinger, Bgm. Gerhard Baumgartner, OÖ. Rotkreuz-Präsident Dr. Walter Aichinger und Notfallsanitäter Rainer Trawöger.
In Bad Schallerbach steht Österreichs erste Defi-Notruf-Telefonzelle: Markus Humer (v.li.), Sigrid Bachinger, Bgm. Gerhard Baumgartner, OÖ. Rotkreuz-Präsident Dr. Walter Aichinger und Notfallsanitäter Rainer Trawöger.Bild: Christian Hartl/OÖRK
So eine Telefonzelle wie diese gibt's bislang nur einmal in Österreich. Aber schon bald sollen mehr "unter Strom stehen".
Diese Telefonzelle ist (noch) einmalig in Österreich. Sie wird von A1 betrieben, steht in Bad Schallerbach (Bez. Grieskirchen). Mitten am Rathausplatz.

Was sie so besonders macht: Sie hat 1.000 Volt! Und kann damit Leben retten.

Neben dem Telefonhörer hängt nämlich ein Defibrillator. Die Telefonzelle ist Österreichs erste Defi-Notruf-Telefonzelle. Entstanden auf Initiative von zwei Rotkreuz-Mitarbeitern.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Markus Humer, Gemeindeamts-Mitarbeiter und langjähriger freiwilliger Rotkreuz-Mitarbeiter, sowie Notfallsanitäter Rainer Trawöger hatten die Idee dazu.

In Oberösterreich gibt's die erste Defi-Telefonzelle

Denn: Rund 20.000 Menschen in Österreich erleiden jährlich einen plötzlichen Herztod. In vielen Fällen könnte ein von Ersthelfern einfach zu bedienender Defibrillator Leben retten.

Humer und Trawöger suchten nach einer Lösung, wo man einen solchen Defi für jedermann schnell greifbar aufhängen könnte. Und kamen auf die Telefonzellen-Idee.

Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und A1 wurde das Projekt umgesetzt. "Und Hinweise am Radständer und am Videoterminal in der Nähe helfen, im Notfall schnellstens den Defibrillator zu erreichen", so Humer und Trawöger.

Jeder kann damit Leben retten

Auch Bürgermeister Gerhard Baumgartner ist stolz, der erste Bürgermeister in Österreich mit einer Defi-Notruf-Telefonzelle zu sein. "Wir wollten einen zentralen Standort für den Defibrillator schaffen, der rund um die Uhr für jeden frei zugänglich ist. Damit ist die beste Vorsorge getroffen", so Baumgartner (ÖVP).

Und OÖ-Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger fügt an: "Dank modernster Technik kann jeder damit Hilfe leisten, ohne etwas falsch zu machen. Denn der eingebaute Computer gibt genaue Sprachanweisungen."

Ziel ist es übrigens, dass noch weitere Telefonzellen mit solchen Defis ausgestattet werden.

Das Video des ÖRK zeigt, wie so ein Defibrillator funktioniert:





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(ab)

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