Ein Kribbeln in den Beinen ist für gewöhnlich absolut harmlos. In den meisten Fällen entsteht es schlicht und einfach aufgrund einer mangelnden Durchbluten durch eine schlechte Sitzhaltung. Diese Art von Kribbeln verschwindet innerhalb weniger Minuten auch wieder. Doch lässt das Kribbeln auch bei Bewegung nicht nach oder kommt häufiger vor, dann solltest du dem auf den Grund gehen.
Was du in deinen Füßen und an anderen Körperstellen spürst, sind Sensibilitätsstörungen. Spezifisch das Kribbeln wird an der Körperoberfläche empfunden und versteht sich als unangenehm bis schmerzhaftes Gefühl, dass durch verstärkte Nervenaktivitätenverursacht wird.
Diese körperlichen Empfinden können schmerzhaft sein und auch in Kombination mit anderen Gefühlsstörungen auftreten, die deine Gesundheit beeinträchtigen. Die Folgen davon führen manchmal zu chronischen Erkrankungen, die sehr ernst zunehmen sind. Daher solltest du die Ursachen herausfinden, wenn du das nächste Mal ein taubes Gefühl oder ein seltsames Kribbeln deiner Nerven wahrnimmst.
Während ernstere Symptomeauf eine Erkrankung hinweisen, hängt dein unangenehmen Nervenzustandmanchmal auch mit psychische Ursachen zusammen. Beliebte Auslöser dafür sind Trauma, Angststörungen sowie Panikattacken. Eine Evaluation von deinem Arzt kann dir helfen die richtige Behandlung für dein Problem zu finden. Sollten deine Reize, beziehungsweise das Fehlen deiner Reize jedoch nicht mit psychischen Beschwerden in Verbindung stehen und sich als vorübergehende Klage herausstellen, kannst du es mit Sport oder einem Vitamin-Zuschuss probieren, bevor du dir von deinem Arzt sämtliche Medikamenteverschreiben lässt.