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Diese Whatsapp-Nachricht kann richtig teuer werden

Krimimelle versuchen ihr Glück auch immer mehr über die Messenger-Dienste wie Whatsapp oder Telegram. Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.
Michael Rauhofer-Redl
18.09.2022, 09:24
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Die Kriminalpolizei warnt vor verstärkt auftretenden Trickbetrügern. Nebst den immer noch stattfindenden Anrufen von "falschen Polizisten", gelangen vermehrt sogenannte "WhatsApp-Trickbetrügereien" zur Anzeige. Da auch ältere Personen diese Kommunikationsmöglichkeit immer mehr nützen, um mit ihren Kindern/Enkeln in Kontakt zu bleiben, bedienen sich die Kriminellen auch dieser Möglichkeit.

Zur Zahlung aufgefordert

Bei dieser Betrugsmasche schickt der Betrüger mit einer unbekannten Rufnummer eine WhatsApp-Nachricht und gibt vor, Sohn oder Tochter zu sein und täuscht Probleme mit dem Handy – meist ein Defekt oder Diebstahl – vor. Nach vertraut klingenden Worten und lieben Smileys kommt es rasch zu einer Geldforderung. Mit einer vermeintlichen dringend zu zahlenden Rechnung oder einem spontanen Schnäppchenkauf werden die Opfer folglich zur finanziellen Unterstützung verleitet.

Und da die Hilfsbereitschaft gegenüber den Kindern/Enkel meist sehr groß ist, gelingt es den Täter oft, hohe Geldbeträge/-überweisen herauszulocken.

Das sind die Präventionstipps der Polizei

► Bleibe vorsichtig und versuche deine Angehörigen auf der dir bekannten Rufnummer zu kontaktieren.
► Wenn du von einer unbekannten Nummer kontaktiert wirst, speichere die Nummer nicht ab.
► Lösche den Chatverlauf nicht – der Kriminalpolizei helfen diese Nachrichten bei den weiteren Ermittlungen.
► Stellen dem Anrufer Fragen, deren Antwort nur der echte Sohn/die echte Tochter wissen können.
► Bleibe  bei Forderungen nach Geldüberweisungen  – egal ob am Telefon oder über WhatsApp – sehr misstrauisch und lasse dich nicht unter Druck setzen.
► Wenn du bereits Geld überwiesen hast, nimm sofort Kontakt mit deiner Hausbank auf, um die Rücküberweisung zu veranlassen.
► Erstatte Anzeige bei der Polizei.

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