Wien

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In Zeiten der Inflation setzt die Stadt Wien auf Unterstützungszahlungen, um die Teuerung abzuwenden. "Heute" hat den Überblick. 

Wien Heute
Die Kosten für Wohnen sind immer schwerer zu tragen. Die Stadt unterstützt nun. 
Die Kosten für Wohnen sind immer schwerer zu tragen. Die Stadt unterstützt nun. 
Getty Images/iStockphoto (Symbol)

Viele Wiener leiden unter den Teuerungen. Besonders im Bereich Wohnen wirken sich die gestiegenen Preise immer noch sehr stark aus. Die Stadt setzt daher auf Unterstützungszahlungen, für jene, die wirklich Hilfe brauchen. 

Wohnunterstützungspauschale ab 19. Oktober

Die aktuellste davon ist die Wohnunterstützungspauschale. Diese wird ab 19. Oktober ausbezahlt. Die Auszahlung erfolgt automatisch, einen Antrag braucht man nicht zu stellen. Erhalten werden sie die Bezieher von Mindestsicherung, Notstandshilfe, Arbeitslosengeld, Wohnhilfe, Ausgleichs- oder Ergänzungszulagen. 

Sie alle bekommen jeweils 200 Euro pro Person ausbezahlt. Um die Organisation kümmert sich die MA 40. Die Stadt setzt als Zielgruppe etwa 245.000 Personen fest, das Budget der Wohnunterstützungspauschale beträgt insgesamt etwa 49 Millionen Euro. 

Wohnungssicherung Plus zahlt Mietzinsrückstände

Mit der Wohnungssicherung Plus will man Personen mit Mietzinsrückständen unterstützen. Die Wohnsicherung übernimmt bis zu 70 Prozent von Wohnkosten-Rückständen ab 400 Euro bis maximal 15.000 Euro. Dabei macht es auch keinen Unterschied, ob die Betroffenen im Gemeindebau, in privaten oder geförderten Wohnbauten leben.

Als Zielgruppe sind vor allem die Bezieher der Wohnunterstützungspauschale, Personen mit GIS-Befreiung und Personen, die vom Kostendeckel des Erneuerbaren Ausbaugesetz umfasst sind, beziehungsweise auch Kranken- und Rehageldbeziehende. Bisher wurden so rund 1.000 Haushalte untersützt, man hat schon 1,9 Millionen Euro ausbezahlt.

    Die Wohnungssicherung Plus unterstützt bei Rückständen beim Mietzins. 
    Die Wohnungssicherung Plus unterstützt bei Rückständen beim Mietzins.
    Stadt Wien

    Energiekosten bis 500 Euro bezahlt

    Auch hohe Energiekosten sind immer noch ein Problem. Dabei hilft die Stadt mit der Energieunterstützung Plus. Sie übernimmt bis zu 500 Euro von Energiekosten-Rückständen pro Haushalt. Die Zielgruppe sind auch hier Personen mit GIS-Befreiung, Personen die vom Kostendeckel des Erneuerbaren Ausbaugesetz umfasst sind und Bezieher von Kranken- und Regaheld.

    Die Energieunterstützung Plus wurde noch bis Jahresende 2023 verlängert. Bisher hat man hier etwa 10,1 Millionen Euro ausbezahlt und damit 25.600 Haushalte unterstützt. 

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      GIAN EHRENZELLER / Keystone / picturedesk.com
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