Diesen Männern geht nie die Luft aus

Bild: Led Air Motion

Jeder Sport-Fan kennt die überdimensionalen Bildschirme neben den Pisten des Ski-Weltcups oder bei den Spektakeln von Red Bull. Erfunden und entwickelt wurden die aufblasbaren TV-Wände von Philipp von Horn und Robert Steininger.

„Im Gegensatz zu den bisherigen Walls wiegt unsere LED-Air Wall einen Bruchteil, ist in kürzester Zeit aufgebaut und ist wasser- sowie schneefest“, erklärt Robert Steininger, ein Wahl-Greifensteiner (Tulln). Besonders im Ski-Weltcup bewähren sich die nur mehrere hundert Kilo wiegenden Module: Teure Transportflüge per Heli auf den Gipfel und tagelange Monturzeiten gehören damit der Vergangenheit an. 

 

Die Idee für die Air Walls kam den beiden Unternehmern im Dezember 2015, einen Monat später wurde "Led Air Motion" gegründet und bereits kurze Zeit darauf das renommierte Hahnenkamm-Rennen ausgestattet. Auch beim Wings for Life-World Run zählten die Veranstalter auf die patentierten High Tech-Screens. Die letzte Station der heurigen Wintersaison waren die Special Olympics – um das Großevent zu unterstützen, verrechneten die beiden keine Tagesmiete.

Die Kosten für kleine Wände belaufen sich für Kunden normalerweise auf rund 2.500 Euro am Tag, für die Schwimm-Wall sind es etwa 10.000 bis 12.000 Euro. 

Der neueste Coup der Virtuosen, der auch das Sommergeschäft sichern soll: Die weltweit erste „Floating LED Wall“ – also ein schwimmender, wie eine Luftmatratze aufgeblasener Riesenfernseher. Beim Red Bull-Cliff Diving in Dubai und zahlreichen Golfturnieren konnten Steininger und Von Horn, der in Kitzbühel geboren wurde, mit ihrer Wasser-Plattform, die sich binnen weniger Minuten selbständig aufbläst, punkten.

Der nächste Schritt in der Erfolgsgeschichte des jungen Unternehmens wird die Eroberung des amerikanischen Marktes sein. 

 

 

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