Wandertipps

Diesen Rucksack-Fehler machen fast alle

Rücken- und Nackenschmerzen beim Wandern? Der häufigste Fehler beim Rucksackpacken ist überraschend einfach zu vermeiden.
Technik Heute
02.04.2026, 10:07
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Endlich raus in die Natur, wandern gehen - doch schon nach kurzer Zeit drückt und zieht der Rucksack unangenehm. Besonders bei mehrtägigen Touren können Rücken- und Nackenschmerzen die Freude am Wandern schnell trüben.

Viele packen ihren Rucksack instinktiv so wie eine Einkaufstüte: Schweres nach unten, Leichtes oben drauf. Genau das ist aber ein Fehler. Liegen die schweren Dinge ganz unten im Rucksack, wandert sein Schwerpunkt nach unten - er zerrt beim Gehen nach hinten und belastet Nacken sowie Wirbelsäule.

Wie chip.de berichtet, ist die Lösung einfach: Schwere Gegenstände gehören nahe an den Rücken und etwa auf Schulterblatthöhe. Leichtere bis mittelschwere Dinge packt man am besten außen in der Mitte des Rucksacks. Ganz oben kommen kleine Sachen wie Schlüssel, Snacks oder Sonnencreme - also alles, was man schnell erreichen möchte.

Bei Bergtouren gelten andere Regeln

An steilen Hängen neigt sich der Körper weiter nach vorn. Liegt das Gewicht dann hoch am Rücken, verlieren Schultern und Arme ihre Bewegungsfreiheit. Das kann im Gefälle gefährlich werden.

Beim Klettern oder Bergsteigen sollte man den Schwerpunkt daher wieder etwas tiefer verlagern - zur Körpermitte, aber weiterhin über den Hüften. So bleiben die Arme frei und beweglich, falls man sich festhalten muss.

Die goldene Regel

Als Faustregel gilt: Die richtige Gewichtsverteilung zieht den Körper nicht in die falsche Richtung. Wer das beherzigt, wandert länger beschwerdefrei und mit mehr Freude durch die Natur.

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