Dieser Gastgarten kostet plötzlich 10 Mal so viel

Bild: Sabine Hertel
Seit 40 Jahren ist Renate Saru Wirtin, doch das hat sie noch nicht erlebt: Als sie für heuer den Schanigarten ihres Café-Restaurants Theo am Franz-Josefs-Kai (City) bewilligen lassen wollte, war sie mit einem zehnmal so hohen Tarif konfrontiert wie bisher.
"Ich dachte zuerst an einen Komma-Fehler", erzählt Saru. "Bisher waren es rund 400 Euro für den 34 m² großen Garten, jetzt soll ich 3.407 Euro zahlen." Extras hätte sie keine beantragt, etwa den neuen Winter-Schanigarten oder Heizschwammerl, die nun 57 Euro pro Stück und Saison kosten. Hintergrund der Verteuerung ist die Neuregelung der Tarife: Für Sarus Café galt bisher der günstigste Tarif um 1 /m² pro Monat.

Nun liegt er in der neuen "Zone 2", die in der City auch Ring und Herrengasse umfasst und für die 10 Euro zu berappen sind. Der Rest der Innenstadt ist mit 20 Euro noch teurer. Dabei hat die Stadt gerade solche Gebiete wie den Kai in Gesprächen mit Wirtschaftskammer und Bezirken entschärft. Sie rechnet trotzdem mit der Verdoppelung der Einnahmen: Statt 1 Mio. Euro werden für heuer 2 Mio. Euro erwartet.

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