Was für ein (Katzen)-jammer! In Traun (Bez. Linz-Land) hatte sich eine Katze die wohl ungünstigste Mitfahrgelegenheit ausgesucht. Das Baby hatte sich in den Motorraum eines Autos verirrt, schaffte es selbst nicht mehr heraus.
"Wir saßen im Garten und hörten plötzlich ein lautes Miauen. Wir sind den Katzenschreien nachgegangen, welche uns direkt zum Motorraum unseres Fahrzeugs führten", so der Besitzer zu einem Feuerwehrmann.
Er öffnete die Motorhaube. Bei einer Nachschau mit einer Taschenlampe erblickte der Autobesitzer den völlig verängstigten Stubentiger.
Da die Familie selbst das Tier nicht befreien konnte, brachten sie das Auto ins nur wenige Meter entfernte Feuerwehrhaus. Aufgrund der Lage der Katze war der Transport für den Vierbeiner völlig ungefährlich.
Feuerwehrmann war Kfz-Mechaniker
Einer der Feuerwehrmänner, zufällig auch noch ausgebildeter Kfz-Mechaniker, kümmerte sich um den tierischen Notfall. Sie stellten das Fahrzeug auf eine Montagegrube, öffneten den Motorraum von unten und schraubten einige Teile ab. Rasch war die Katze unverletzt aus ihrer misslichen Lage befreit.
Feuerwehrmann und Katzenretter Dominik Schöngruber strahlte vor Freude und Kätzchen bekam eine Extraportion Futter.
(mip)