Dieser ORF-Star legte Alkohol-Beichte im TV ab

Moderator Christoph Feurstein machte gestern Abend seinen Job-Ausgleich im TV zum Thema: Biertrinken. Und verriet, wie er dennoch fit bleibt.

Weiße Adidas-Sneakers, Kurzarm-Shirt, aufgekrempelte Jeans und neuerdings mit Bart – so präsentierte sich der Traumschwiegersohn der Nation gestern Abend im Fernsehen. Und "Thema"-Moderator Christoph Feurstein (44) blieb dann auch im "Willkommen Österreich"-Gespräch leger.

Bier zur Belohnung

Tosender Beifall vom Publikum als Feurstein die Bühne betrat. "Ich hab' das genau im Ohr, das ist Platz drei nach Niki Lauda und Herbert Prohaska was den Applaus betrifft", merkte Christoph Grissemann an. Ob er ihm denn als Belohnung für den überwältigenden Publikumszuspruch ein Bier bringen dürfe, fragte Dirk Stermann.

Er durfte. Dennoch kamen die "Willkommen Österreich"-Wuchteldrucker ordentlich ins Grübeln. "Du hast einen Körper als hättest du noch nie Bier getrunken", merkte Stermann an.

"Bier ist wichtiger Ausgleich"

"Leider sehr viel", gab Feurstein zurück. Ein aufgelegter Elfer für einen hartgesottenen Fragesteller wie Christoph Grissemann. "In der Sendung aber nicht?", vergewisserte er sich also. Feurstein: "Nein, in der Sendung natürlich niemals. Backstage dann."

Dass der sympathische Vorarlberger kein journalistischer Schaumschläger ist, beweist er seit Jahrzehnten mit Interviews, die bis zur Gürtellinie gehen, aber nie tiefer. Natascha Kampusch, die Gattin des Grazer Amokfahrers, verurteilte Straftäter in der Todeszelle – Feuerstein bringt sie alle zum Reden. "Also das Biertrinken ist sehr wichtig als Ausgleich zu den schwierigen Themen und natürlich der Sport", gab er nun aber offen wie nie zu.

"Fit mit Zirkeltraining"

Wie er trotz des regelmäßigen Bierkonsums derart gut in Form bleibt, verriet Feurstein dann selbstverständlich auch. Er absolviert ein regelmäßiges Zirkeltraining im Fitnesscenter. Eine Zeit lang habe er im gleichen Studio wie Dirk Stermann trainiert, nackt hätten sich die beiden aber nie gesehen. "Ich habe ja nicht geschwitzt, also musste ich nicht duschen", schmunzelte Stermann.

Der nackte Roman Rafraider

"Ich hab' dort viele berühmte Menschen nackt gesehen, du wahrscheinlich auch", merkte der Nicht-Schwitzer an. "Ja, Roman Rafraider zum Beispiel", packte Christoph Feurstein aus. Ob Rafraider denn nackt auch so schön ist, wie angezogen, wollte Grissemann wissen. Feursteins Antwort: "Ich habe immer verschämt weggeschaut."

Gestern Abend haben viele hingeschaut: Der humorvolle TV-Star machte zu nachtschlafender Zeit volle 351.000 Zuseher gluck-gluck-glücklich. Prost! (coi)

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