Das geht weit über Pflichterfüllung hinaus: Ohne zu zögern, hechtete Abteilungsinspektor Anton Frühwirth (54) am Donnerstag in die Donau, rettete so einer Ertrinkenden das Leben.
Die dramatischen Minuten: Um 14.25 Uhr springt eine verzweifelte Frau (36) von der Nibelungenbrücke in die Donau! Von mehreren Zeugen alarmiert rast die Polizei zum Ufer. Ich konnte nur ihre Jacke sehen, die sie immer wieder an die Wasseroberfläche trieb. Dann hab ich schnell handeln müssen!, schildert der heldenhafte Beamte. Frühwirth reißt sich seine Uniform vom Leib, hechtet ins zehn Grad kalte Wasser.
Ich bin 100 Meter weit hinausgeschwommen. Und zum Glück kamen mir zwei Kajakfahrer zu Hilfe. Gemeinsam konnten wir sie fixieren und ans Ufer bringen, sagt der Beamte. Ein Notarztteam des Samariterbundes versorgte das Opfer, brachte es ins Spital.
Der Lebensretter selbst bleibt bescheiden: In so einer Situation kannst du nicht überlegen, das Adrenalin treibt dich an. Und außerdem ist das schließlich mein Job Bravo!