Schul-Gockel muss weg, weil er die Nachbarn nervt

Das Ergebnis eines Schulprojektes sorgt derzeit für dicke Luft in Markersdorf: Denn der junge Hahn kräht so laut, dass er einigen Nachbarn den letzten Nerv zieht.

Ausgekräht hat bald ein junger Hahn in Markersdorf (St. Pölten-Land): Denn der stramme Gockel soll derartig eindringlich und laut krähen, dass es zahlreiche Beschwerden von Nachbarn gab. Und bevor es zu einer Eskalation samt Klagen kommt, muss das Tier jetzt einfach weg, ein neues Heim wird dringend gesucht.

Hahn ist Schulprojekt

Der Hahn entstammt einem Volksschulprojekt, bei dem die Kinder mit ihrer Lehrerin einige Eier von Hühnern selbst ausbrüteten. Das Ergebnis des Projektes waren schließlich drei Hähne und eine Henne. Über Umwege kamen die Henne und ihre Hähne zu einer Frau mit Garten im Siedlungsgebiet bei Markersdorf. Die Kinder konnten die Tiere bei ihr besuchen.

Doch die drei Hähne stritten untereinander, zwei Hähne mussten in der Folge vermittelt werden – der laut Hahn samt stiller Henne blieben in Markersdorf.

Neuer Platz oder Schlachtbank

"Der Hahn ist eigentlich sehr brav und lieb, nur kräht er, wie es die Natur will, recht laut", erzählt die Noch-Besitzerin. Das wiederum stört einzelne Nachbarn derart, dass sie sich wiederholt beschwerten und verlangten, dass der Hahn verschwinde. Jetzt wird schon seit einigen Wochen ein gutes Plätzchen für den jungen Gockel gesucht – bisher leider ohne Erfolg.

Wenn du helfen kannst oder gar ein Gockel-Fan bist, dann melde dich unter der Telefonnummer 0680 2335022. Denn im schlimmsten Fall bleibt nur ein Ausweg: die Schlachtbank.

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