Damit die Verbrennung im Kaminofen sauber und effizient läuft, muss Brennholz ausreichend trocken sein. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass Holz nur mit einer Restfeuchte unter 25 Prozent verbrannt werden darf. Ideal zum Heizen sind Werte zwischen 15 und 18 Prozent.
Feuchtes Holz führt zu schlechter Verbrennung, verstärkter Rußbildung und mehr Emissionen. Außerdem hat es einen geringeren Wirkungsgrad, weil ein Teil der Wärmeenergie für die Verdampfung der Feuchtigkeit aufgewendet wird.
Die Lösung kommt aus der Küche, wie auf chip.de zu lesen ist: Einfach eine Seite des Holzscheits mit Spülmittel einreiben und durch das gegenüberliegende Ende pusten. Bildet sich Schaum an der Seite mit dem Spülmittel, ist das Holz trocken genug, denn keine Feuchtigkeit blockiert mehr die Luftzufuhr.
Für die optimale Trocknung solltest du die Scheite so stapeln, dass Luft zirkulieren kann. Am besten lagerst du das Holz mit etwa zehn Zentimetern Abstand zur Wand und auf Querhölzern als Unterlage.
Übrigens: Nicht nur die Restfeuchte ist wichtig, sondern auch die Holzart. Buchenholz bietet den höchsten Heizwert, gefolgt von Ahorn, Kirsche und Esche.