Mikrofasertücher sind echte Alleskönner im Haushalt. Ihre feinen Fasern nehmen Staub, Fett und Schmutzpartikel auf, oft ganz ohne Reinigungsmittel. Doch genau diese besondere Struktur macht sie auch empfindlich - vor allem beim Waschen.
Der größte Feind der Mikrofaser heißt Weichspüler. Die fettenden Inhaltsstoffe legen sich auf die feinen Fasern und verstopfen sie regelrecht. Das Ergebnis: Die Tücher nehmen Feuchtigkeit und Schmutz deutlich schlechter auf.
Doch das ist noch nicht alles, wie chip.de berichtet. Auch Flusen von anderer Wäsche bleiben an den feinen Fasern hängen und verschlechtern die Reinigungsleistung. Deshalb sollte man Mikrofasertücher immer separat oder in einem Wäschenetz waschen.
Zu heißes Waschen schadet nicht nur dem Tuch, sondern der Umwelt. Mikrofasertücher bestehen meist aus Kunstfasern wie Polyester oder Polyamid. Bei hohen Temperaturen lösen sich feine Plastikfasern und gelangen ins Abwasser.
Die optimale Waschtemperatur liegt bei 40 bis 60 Grad Celsius. Auf den Trockner kann man verzichten - die Tücher trocknen schnell an der Luft. Auch starkes Auswringen sollte man vermeiden, weil das die feinen Fasern beschädigt.
Nicht jedes Mal muss das Tuch in die Waschmaschine. Nach dem Staubwischen genügt oft kräftiges Ausschütteln im Freien. Bei leichten Verschmutzungen reicht klares Ausspülen mit Wasser und gründliches Trocknen. Erst bei stärkerem Schmutz ist die Waschmaschine nötig.
Wer diese einfachen Regeln beachtet, hat länger Freude an seinen Putztüchern - und schont dabei auch noch die Umwelt.