Molly Everette Gibson aus Knoxville in Tennessee (USA) ist erst einen Monat alt, hält aber schon einen Weltrekord! Ihre Story beginnt 1992. Damals wurde der Embryo, der später zu dem kleinen Mädchen werden sollte, eingefroren. Für beinahe 28 Jahre lag er auf Eis, am 10. Februar 2020 wurde er aufgetaut und Tina Gibson (30) eingepflanzt. Sie und Ehemann Benjamin hatten den Embryo zuvor adoptiert. Am 26. Oktober kam das Kind auf die Welt, womit Molly den bisherigen Rekord des am längsten eingefrorenen Embryos gebrochen hat – den hielt ihre Schwester Emma (3) mit 24 Jahren.
Bei Paaren, die sich für künstliche Befruchtung entscheiden, werden mehrere Eizellen entnommen und befruchtet. Erfüllt sich der Kinderwunsch schon beim ersten Versuch, bleiben Embryos übrig. Diese können von anderen Paaren adoptiert werden. Bei uns ist das verboten.