Warum Fußgänger genau jetzt in großer Gefahr sind

Nie ist die Gefahr, von einem Auto angefahren zu werden, so groß wie jetzt. Deshalb empfehlen Experten dringend zu Warnwesten. Ein Foto zeigt, wie diese Leben retten.

Ein Foto, das das Land OÖ nun veröffentlicht hat, zeigt sehr klar, wie wichtig in der dunklen Jahreszeit Warnwesten mit Reflektoren sind.

Auf dem Bild ist die Sicht eines Autofahrers zu sehen. Vor ihm gehen zwei Personen. Eine hat keine Weste an, die andere schon.

Der Fußgänger, der ohne Erkennungsmaterial unterwegs ist, kann lediglich in einer Entfernung von 25 Metern erkannt werden. Jener mit Reflektoren ist schon ab 50 Metern sichtbar.

Jetzt doppelt so viele Unfälle

Dabei wäre es besonders jetzt besonders wichtig, gut sichtbar zu sein. Das belegen Zahlen des Landes OÖ. Im November und Dezember 2018 gab es jeweils 64 Fußgängerunfälle. Im Mai 2018 war es nur die Hälfte, nämlich 32.

Heißt: Die Gefahr, in einen Fußgängerunfall verwickelt zu sein, ist jetzt doppelt so hoch wie im Frühling!

Nicht nur die schlechte Sicht sind daran mit schuld. Auch Eis, Regen und Schnee sorgen für mehr Unfälle.

Das Land OÖ bietet nun kostenfrei Reflektorenbänder an, die an allen Arbö und ÖAMTC-Stellen in OÖ kostenlos abgeholt werden können.

Gesamtzahl sinkt

Insgesamt nehmen Fußgängerunfälle glücklicherweise ab. In den Jahren von 2013 bis 2016 lag die Summe der Fußgängerunfälle pro Jahr noch teils deutlich über 600. Im Vorjahr gab es 579.

Nur 5 Prozent Überlebenschance

Wie gefährlich solche Unfälle für Fußgänger sind, zeigen Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. Erfasst ein Auto mit 20 km/h einen Fußgänger, hat dieser ein Risiko von 35 Prozent, schwer verletzt zu werden.

Bei 70 km/h hat der Fußgänger nur mehr eine Überlebenschance von 5 Prozent, wenn er erfasst wird.

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