Nach der Verpflichtung von Vereinsikone Xavi Hernandez als Coach wurde auch Alves zu den Katalanen zurückgeholt. Der Brasilianer kommt ablösefrei, hatte wegen ausbleibender Gehaltszahlungen seinen Vertrag beim FC Sao Paulo im September aufgelöst. Der Rechtsverteidiger ist ab Jänner spielberechtig, unterschrieb vorerst bis Saisonende.
Und wird alles andere als fürstlich entlohnt, wie mehrere spanische Medien übereinstimmend berichteten. Das Jahressalär des mittlerweile 38-Jährigen beträgt bloß 155.000 Euro. Damit ist der dreifache Champions-League-Sieger und sechsmalige spanische Meister der am schlechtesten bezahlte Spieler im Barcelona-Kader.
Und einer der am schlechtesten bezahlten Spieler der spanischen Meisterschaft. Denn 155.000 Euro im Jahr sind von der spanischen Liga als Mindestgehalt vorgeschrieben. "Alves wollte unbedingt kommen und hat daher das Mindestangebot angenommen", schrieb die "Marca". Allerdings ließ sich der 38-Jährige hohe Prämien, etwa bei einem Titelgewinn, in den Vertrag schreiben.
Bereits zuvor hatten spanische Medien berichtet, dass der Brasilianer sogar bereit gewesen wäre, für einen symbolischen Euro für Barca zu spielen. Dies lehnte die Liga mit Verweis auf das vorgeschriebene Mindestgehalt ab.
Der Klub von Yusuf Demir kämpft seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit großen Finanzproblemen, hat einen Schuldenberg von zuletzt 1,35 Milliarden Euro angehäuft. Deshalb konnten die "Blaugrana" im Sommer den Vertrag mit Lionel Messi nicht bei der Liga registrieren, wechselte der sechsfache Weltfußballer zu Paris St.-German. Gleichzeitig wurde das Gehaltslimit des Klubs gesenkt. Weitere Neuverpflichtungen sind im Jänner nicht möglich.