Österreich

Dieses "Teufelsloch" verschluckt Menschen

Heute Redaktion
14.09.2021, 00:00

Vor über einem Jahr verschwand ein 66-jähriger Kremser. Zum Jahrestag reiste eine Gruppe zu der Stelle, wo die Spur des Mannes endete. Dabei kam es erneut fast zu einem Unglück.

Genau ein Jahr nach dem tragischen Verschwinden des Kremser machte sich eine Gruppe in das Gebiet auf, in dem der 66-Jährige zuletzt gewesen sein soll. Seine Spur endete damals in der Zeller Staritze in der Obersteiermark.

Dutzende Einsatzkräfte suchten über eine Woche nach dem Mann, jedoch ohne Erfolg. Bis heute ist unklar, was mit dem Kremser passiert ist. Möglicherweise stürzte er in eine Doline.

Ein Jahr später kam es bei der Gedenk-Fahrt dann beinahe wieder zu einer Tragödie. Wie die "NÖN" berichtet, war eine 85-Jährige, ebenfalls aus Krems, über 24 Stunden verschwunden. Spurlos!

Orientierung verloren

Die Frau hatte sich auf eigenen Wunsch selbst etwas von der Gruppe zurückfallen lassen. Am vereinbarten Treffpunkt kam sie allerdings nie an. "Sie dürfte im einsetzenden Gewitter die Orientierung verloren haben", erzählt Einsatzleiter Thomas Strasser gegenüber "NÖN".

Als die 85-Jährige nicht am Treffpunkt erschien, schlugen die anderen Mitglieder der Gruppe sofort Alarm. Vier Trupps machten sich auf die Suche nach der Frau.

Ein Hubschrauber fand die Frau schließlich am Montag - nach über 24 Stunden. Die Frau verbrachte die nasse Nacht im Freien und ist wohlauf. Dem gefürchteten "Teufelsloch" konnte die 85-Jährige zum Glück entkommen.



(wil)

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