Dieter Hallervordens satirischer "Heim ins Reich"-Sager bei der österreichischen Romy-Verleihung Ende April hat jetzt ein bitteres Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Wien hat nämlich gegen den deutschen Komiker eine Anzeige wegen der NS-Wiederbetätigung erhoben.
Ich finde es beeindruckend, was für unmögliche Beleidigungen sich die Leute gegen mich einfallen lassen. Beeindruckt bin ich trotzdem nicht.
— Dieter Hallervorden (@DHallervorden)
Dieter Hallervordens satirischer "Heim ins Reich" -Sager bei der österreichischen Ende April hat jetzt ein bitteres Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Wien hat nämlich gegen den deutschen Komiker eine Anzeige wegen der NS-Wiederbetätigung erhoben.
Mit diesem juristischen Nachspiel hat der 79-Jährige wohl nicht gerechnet. Seine Aussage " Ich führe die österreichische Romy heim ins Reich ", die er während seiner Dankesrede bei der Romy-Gala hielt, verblüffte nicht nur das Publikum, sondern rief auch die Staatsanwaltschaft auf den Plan.
Diese fordert die Ermittlungen wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das NS-Wiederbetätigungsgesetzes. Hallervorden hätte Österreich mit den NS-Gräueltaten verglichen. Der Schauspieler selbst sah hinter dieser Aussage aber nur eine bewusste Provokation.
Für alle, die eine SATIRISCHE Bemerkung erst erklärt haben müssen:
— Dieter Hallervorden (@DHallervorden)